Zeitschrift für hebraeische Bibliographie
- Journal
- Zeitschrift für hebraeische Bibliographie
- Volume
- XI (1907)
- Issue
- 5 (September-Oktober 1907)
- Date
- 1907-09-01
- Page
- Seite 132 (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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132!ich gewiisermassen als Ergänzung von Wünsche’* ״Bildersprache des A. T.“ gibt (S. 8). Za S. 11 Nr. 6 Fisch als Symbol der Menge wir© wohl auf die traditionelle Erklärung von Gen. 48,16 וידנו לרב (v. RSI. a-1) au verweisen gewesen. — Blau gibt (8. 14f.) talmudische Aufschlüsse zu Inschriften. Einige, auf palmyr. Inschriften sich findende, Phrasen habe auch ich in meinem Aufsätze über die Juden Palmyras (Riv. Israel. I. p. 17.1 f.) behandelt. Dass Juden in heidnischen Tempeln Dankinschriften (S. 21 f.) anbringen Hessen, bleibt immerhin eigentümlich vgl. hierzu noch Schürer Geschichte III8 S. 91 Anm. 1 und Riv. Isr, IY. S. 62 Anin. 4. In den Babylonisch-biblischen Notizen Sarsowskys findet sich auch einiges Ansprechende, so z. B. die Erklärung von אבנים Ex. 1,16 als magische Geburtssteine (ahan la alädi). Dagegen ist Mehreres wohl abzuweisen; abftku wenden, wegführen erklärt in-keiner Weise das ויתאבבו in Jes. IX, 17; das fragHche Wort muss wirklich mit unseren alten Kommentaren לפי ענינו gedeutet werden. Vielleicht ist נאות als plural su vocalisieren (נאות עשן wäre den תימרות עשן Joel 111,8 gleichzusetzen): es dürfte also zu fassen sein: und es wirbeln empor Rauchsäulen. Zu עצור ועזוב vgl. Gesenius-Buhl 14 Aufl. s. v. 658 a. — David de Gunzburg beschreibt die Handschrift Nr. 607 seiner Sammlung (8. 28 f.). Es handelt sich um eine kabbalistische Schrift deren Verfasser sich אסמחל בן רחם nennt (nach Senior Sachs, Vermutung dürfte er חננאל בן אברהם geheissen haben: der Zahlenwert dieser Namen entspricht jenem der fingierten zu אברהם-רחם vgl. meinen Aufsatz über ר*ש בן היתום in Riv. Isr. III. p. 189 Anm. 2. G. gibt zahlreiche Auszüge, von denen etliche von Interesse sind. Die Arbeit soll in den nächsten Heften fortgesetzt werden. Sarsowsky bespricht (S. 37) Tallqvist’s Neubabylonisches Namenbuch und suchtgelegentHch biblische, hauptsächlich aber talmudische Namen mit den babylonischen in Verbindung zu bringen. Mehrere Vergleiche sind nicht glückHch: בבום (Pappos) und פפייס werden aus b&b. Pappasu (Entschädigung) erklärt (S. 89); רבא wird vielleicht allzu apodiktisch Ribba vocalisiert; auf S. 38 hören wir von Familien (sic) und Berufsnamen ר׳ יוחנן הסנדלר ר״י נפחא und so fort. Beachtenswert ist die Bemerkung Gunzburg’8 (S. 40 Anm. 1) dass מרדכי בלשן Ezra 11,2 dem Namen Marduk böl-äu-nu entspreche. Diesen zweiten Abschnitt des Heftes schHesst eine ziemlich ausgiebige, wenn auch begreiflicherweise nicht erschöpfende Zeitschriften-Revue ab. — H. P. Chaje8]. _ b) Hebraica. [GEBETE] סדור שערי, תפלה Siddur Schaare Tefillah. (Neuausgabe des Rödelheimer Siddur ״Sephat Emeth“). Gebetbuch für Synagoge, Schule und Haus. Herausg. von der Vereinigung israel. Religions-Lehrer und -Lehrerinnen zu Frankfurt a. M. Unter Mitwirkung einer Kommission bearbeitet von J. JB. Leivy. 2. verm. und verbess. Aufl. Rödelheim, (Frankfurt a. M., J. Kauffinann), 1907. XXXH, 402 S. 8°. M. 1. — תפלת י^דם Gebetbuch für Kinder. 1. Berditschew, Sch. Gleser und D. Eisenberg, [1907]. 98 S. 8°. JOMTOB LIPMANN Heller, »מגלת איבד Selbstbiographie. Geschichte• der erlittenen Verfolgungen und Gefangenschaft• Hebräischer