Zeitschrift für hebraeische Bibliographie
- Journal
- Zeitschrift für hebraeische Bibliographie
- Volume
- XI (1907)
- Issue
- 5 (September-Oktober 1907)
- Date
- 1907-09-01
- Page
- Seite 131 (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
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131 bock). Ich weiss nicht, warum 8• auf 8. 16 חל־ימג (Aleppo, Anm. 7 אלפפא sic!)nicht in traditioneller Weise als חלב (resp. חלבן) wiedergibt. Ob man wirklich ידו הדה (Jes. XI, 8) mit ass. נדא werfen zusammenbringen soll (S. 16 Anm. 5) während das arab. führen eine so schöhe Analogie abgibt, mochte ich sehr bezweifeln. — Bacher (S. 20 f) schreibt über die Beiträge zur Geschichte und Chronologie der Amoräer, die aus dem jüngst veröffentlichten, angeblichen Jeruäalmi zu קדשים zu holen sind. Ueber den Wert dieser neuen Entdeckung lässt sich ein abschliessendes Urteil noch nicht geben. Dass ddr «Jeruäaimi“ den Eindruck unbedingter Autenticität nicht macht, dürft• wohl feststehen. Bacher selbst verschweigt seine Zweifel in seinem Aafeatze ZfHB, 1907 S. 23f nicht; vgl. noch die Bemerkungen Ratners in den jüngsten Heften des העולם. Auch in den von Bacher im הקדם behandelten Stellen fehlt es an ganz eigentümlichen Sachen nicht. Ehe nicht die Echtheit dieses Jeruäalmi feststeht, dürfte es sich wohl kaum lohnen, durch textkritische Vorschläge gewisse Schwierigkeiten heben zu wollen, wie es Bacher gelegentlich tut. Die merkwürdige Erzählung Chullin V, 1 (p. 47 a) von B. Jobanan und R. Eleazar, die als Knaben im Lehrhause R. Jannai’s zusammensitzen, möchte College Ginzberg dadurch erklären, dass ex ein ursprüngliches ח יוחנן ור/,ל d. h. ר, יוחנן וריש לקיש annimmt; ein Copist hätte dann ור״ל in וד לעזר irrtümlicherweise aufgelöst. — Markon (S. 41f.) publiziert ein Miänahfragment (מעשר שני חלה) mit babylonischen Vocalzeichen. Zu den orthographischen Eigenheiten (S. 44) wäre noch תנוי (für תנאי) zu setzen. 8. 45 Z, 6 lies הליל (für הילל). — Zu meinem Aufsatze über Immanuers Mebäbberoth (S. 49 f) hätte ich Folgendes nachzutragen. Ich bemerke nachträglich, dass Bernfeld in seiner Würdigung Immanuel’s (לוח אחיאסף J. תרנ״ז S. 25) in der von mir S. 52 sub ג׳) behandelten Stelle gleichfalls כבת liest und ebenfalls יברוח als die richtige Lesart hinstellt; er erklärt das folgende פניו פני איש durch die menschenähnliche Alraunwurzel (auch Immanuel Löw brieflich). Zu den von mir S. 5? Anm. 6 besprochenen Verse וביני לבינה לבנה wäre vielleicht noch Meb. XI (ed. Lemberg 8. 81) zu vergleichen, wo Imm. von dem zimperlichen Frauenzimmer, das er als Arzt untersuchen soll, erzählt: ושמתי על מקום דפק לבנה ומששתי אזי על הלבנה Weitere Bemerkungen su Immanuel gebe ich im zweiten Hefte der von der römischen Universität herausgegebenen Rivista di studi orientali1). Den Abschluss des hebräischen Teiles bilden einige Bücherbesprechungen Sarsowsky’s (S. 66 f). Er behandelt Klausner’s messian. Vorstellungen (vgl. ZfHB. 1905 8. 168 f.; Klausner veröffentlicht in den ersten Heften des השלות 1907 Beiträge zu den mess. Ideen der Propheten und Psalmen), Daiches* Altbabylonische Rechtsurkunden (man vgl. jetzt noch Schorr’s Altbabyl. Rechtsurkunden aus der Zeit der I babyl. Dynastie in SB. der Wiener Akad. Bd. 155 Abt. 2) und Judelevitz חיי היהודים בזמן התלמוד (vgl. hierzu meine Bemerkungen in der Wochenschrift העולם Nr. 16 und 21). — Im nichthebräischen Teile veröffentlicht Tallqvist einen interessanten Beitrag zur Bildersprache der Assyrer, der j) Einen störenden Druckfehler finde ich. S. 51 Anm. 5 Zeile 2, wo zu lesen ist: וכן בהוצ׳ לימבירג. Ich weiss nicht, mit welchem Rechte Herr Sarsowsky, der Anm. 2 auf S. 68 einige Worte angefügt hat; meine Erlaubnip ' hat er hierzu nicht eingeholt. Einen ähnlichen Eingriff bemerke ich auch im Aufsatze Blau’s (nichhebr. Teil 8. 22 Anm. 2).