Zeitschrift für hebraeische Bibliographie
- Journal
- Zeitschrift für hebraeische Bibliographie
- Volume
- XI (1907)
- Issue
- 5 (September-Oktober 1907)
- Date
- 1907-09-01
- Page
- Seite 130 (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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130 LITERATUR-BLATT, jüdisches. Begründet von M. Rahmer. Red.: L. A. Bosenthal. 30• Jahrg. 1907. 12 Nrn. Preussisch Stargard, Dr. L. A. Rosenthal. M. 4. ZEITSCHRIFT für Demographie a. Statistik der Jaden. Heraasg. vom Bureau für Statistik der Juden. Red: A. Buppin. 1 Jg. 1905« 12 Hefte« Berlin-Halensee, Bureau für Statistik der Juden, 1905. 8°. M. 6. לוח ארץ ישראל Literarischer Palästina-Almanach, herausgegeben von A. M. Luncz. Jahrg. XI -XIII für die Jahre 5666—5668. Jerusalem, Luncz, 1905—1907. XI: 36, 228 und 36 S.; XII: 48, 158 und 64 S.; XHI: 64, 130 und. 54 S. HAKEDEM. הקדם ססר עתי לידיעות שמיות ולחכמת ישראל* יוצא אחת ברגע שנה Vierteljahrschrift für die Kunde des alten Orients and (sic!) Wissenschaft des Judentums herausgegeben von J. B. Markon und A. Sarsowsky. I. Jahrgang No. 1, St. Petersbürg, Ofizerskaja 50 (mit dem Datum: 25. März 1907). [Nach einer längeren, durch die bekannten unseligen Zustände veranlassten, Panse, nehmen jetzt unsere rassischen Brüder ihre literarische Tätigkeit wieder auf. Der השלח ist zu neuem Dasein erwacht, der )הגד lässt in rascher Folge Heft auf Heft erscheinen und an dem neugegründeten העולם nehmen russische Schriftsteller regen Anteil. Jetzt liegt uns nun noch eine neue Zeitschrift vor, die ein schönes Zeugnis von. der Rührigkeit der beiden Herausgeber ablegt. Ich will auf Wunsch der Redaktion der ZfHB, über den Inhalt des einzigen bislang erschienenen Heftes berichten; ein näheres Eingehen auf einzelne Aufsätze verbietet mir der Umstand, dass ich gegenwärtig in der Sommerfrische ganz ohne Bücher bin. Das Heft zerfallt in zwei Teile, einen hebräischen und einen nichthebräischen. Den hebräischen eröffnet Güdemann mit einer kurzen Abhandlung (8. 1 folg.) über die Bedeutung des Midraä für die sinngemässe Erklärung der Bibel. Man kann wohl, denk’ich, ruhig behaupten, dass fast alle von den Bibelkritikern aufgeworfenen Fragen und die von ihnen hervorgehobenen Schwierigkeiten, schon von unseren alten Lehrern gestellt und erklärt worden sind. Eine andere Sache ist es allerdings, ob man sich bei ihrer Antwort und Lösung immer beruhigen kann. So hebt, wie Güdemann erklärt, eine Baraitha in Sanh. p. 108 a mit Recht das Auffallende an dem Artikel in המבול Gen. VI, 17 hervor; doch bleibe dahingestellt, ob in der Tat die Erklärung der tanuaitischen Quelle mehr als homiletischen Wert hat. Wenn man bedenkt, dass, allem Anscheine nach, מכול Vernichtung schlechtweg bedeutet (deswegen eben fügt unser Text erklärend מים hier und in VII, 6 hinzu), so Hesse sich das ה, היריעה folgendermassen erklären: Ich will die (vop mir angedrohte v. VI, 7) Vernichtung über sie bringen. — Sarsowsky (S. 5f.) gibt in Umschrift undhebr. Uebersetzung einige der auf die Zerstörung der beiden Reiche bezüglichen keilinschriftlichen Texte. Ob die von ihm in den kurzen Anmerkungen gebotenen Erklärungen stichhaltig sind, muss ich Assyriologen zur Beurteilung überlassen. Ablebnen möchte ich seine Deutung von מחי קבלו in Ez. XXVI,9 als Kriegsgeschrei: das folgende יתן כחומותיך verlangt ei^en Kriegsapparat, der die Mauern zum Wanken bringen soll (Stürm?