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Zeitschrift für hebraeische Bibliographie · 1907-05-01 · 3 (Mai-Juni 1907) · p. Seite 85

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Journal
Zeitschrift für hebraeische Bibliographie
Volume
XI (1907)
Issue
3 (Mai-Juni 1907)
Date
1907-05-01
Page
Seite 85 (sequence 21)
Language
German
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85 Änsgabe in Fol. ist Eapatoria (1847 (גוזלוו (nicht, wie bei Fürst, 1837) erschienen, die Nachschrift des Verf. der אגרת am Schlosse des Baches f. 136d lautet: והשלמתיו בליל יום שלישי כ״ה לאדר שנת רנ״ו לפרט האלף הו׳: פח בכפר קימרייא שבתחום עיר גלטה שכנגד עיר קוסדינא רבתה היא אופק ווינריאו (?) שכנגד פרקירוניש (?). Sonach ist die אגרת i. J. 1497 (nicht, wie bei Steinschn., 1517) verfasst nnd auch das Datum der Wiener Handschrift bei Steinschneider demgemäss zu berichtigen^ Dass Voll, im Index der hebräischen Handschriftentitel neben אגרת דרך עץ החיים auch noch עץ החיים anführt, ist ein Zuviel, das ebenso störend ist, wie ein Zuwenig. Kat. Völlers Nr. 1113. Pap. 153 Bl. 4° Jüdisch-deutsche Kursive. Ende des XVIII. oder Anfang des XIX. Jahrh. 69 ,טוידנד אוגד אייני נאכט Nächte. Auf dem Titelblatte S. 1 steht ערשטר und daneben durchstrichen aber deutlich lesbar אוגד אנדרער טייל. Auf dem Schlussblatt S. 305 heisst es: ענדע רעם ערסטען אוגד אנדערן טהיילס• Diese Nichtübereinstimmung der Angaben erklärt sieb daraus, dass hier offenbar eine Uebersetzang aus dem französischen Text (ich habe Galland, Les mille et une nuits, Paris 1745, Nouvelle Edition eingesehen) vorliegt, wo der erste Teil ebenfalls dieselben 69 Nächte enthält, wogegen die davon textlich verschiedene jüdisch-deutsche Ausgabe von Tausend und eine Nacht, Frankfurt a. 0. 1796 dieselben 69 Nächte in zwei Teilen (T. I Nacht 1—30; Teil II Nacht 31— 69) bietet. Dass unsere Handschrift nicht wie die jüdisch-deutsche Ausgabe aus dem deutschen Text geflossen, sondern aus dem Französischen übersetzt ist, beweist z. B die Schreibung קאליפע, frz. caliphe, während es im Deutschen Kaliph und im gedruckten jüdisch-deutschen Text קאליף heisst. Der Schreiber unserer Handschrift hat das stumme und das tonlose e ungefähr 40 Seiten hindurch gar nicht oder mit י wiedergegeben, dann aber allmählig zur modernen Transkription mit ע sich hingewandt. Daraus ergibt sich, dass die Hs. nicht vor Ende desXVlIl. Jahrh. geschrieben sein kann. Noch das. 1786 gedruckte erste deutsche Gebetbuch der Juden (in hebräischer Schrift) von David Friedländer gibt das stumme e zwischen zwei Konsonanten gar nicht wieder und schreibt für das tonlose e am Wortende regelmassig ein י so z. B. גכעטי ,שולי ,גאנצי. Als Besitzer unserer Handschrift unterschreibt sich S. 306: (?) זעקל ב״ר שלמה מחדוזייש (wohl aus Chodziesen) יום כי כ״ח מנחם תקפ״ט קאפענהאנק, also Seckel b. Salomo aus Chodziesen in Kopenhagen, 24. August 1829. . Zum Schlüsse noch eine Bemerkung, um der Möglichkeit eines Misverständnisses vorzubeugen. Ich meine nicht etwa, dass im

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