Zeitschrift für hebraeische Bibliographie
- Journal
- Zeitschrift für hebraeische Bibliographie
- Volume
- XI (1907)
- Issue
- 3 (Mai-Juni 1907)
- Date
- 1907-05-01
- Page
- Seite 86 (sequence 22)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 93% known words query
- IRI
…/2254995-7565917-7600181--2172-2257074- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
86 Handschriftenkatalog einer Universitätsbibliothek hebräische Mannskripte so ins einzelne gehend zu beschreiben sind, wie es in dieser Zeitschrift für hebräische Bibliographie dnrchaus am Platze ist. Wohl aber meine ich, dass solche Fehler, wie sie Völlers bei der Beschreibung der hebräischen Handschriften gemacht hat, vermieden werden mussten und bei anderen als jüdischen Handschriften auch vermieden worden wären. Deutsche Abschreiber und Punktatoren des Mittelalters. Von A. Freimaim. Verzeichnisse von Abschreibern sind ein wichtiges Hilfsmittel zur Bestimmung von Alter und Vaterland undatierter Mss. Ein Verzeichnis von Schreibern und Punktatoren (66) begann schon Wolf B. H. II, 537; IV, 227 meist aus Bibelhandschriften. (Stein- Schneider, Vorlesungen über die Kunde hebr. Handschriften S. 51). Die Zweifel einiger Gelehrten an den Epigraphen hebräischer Mss. veranlasste P. J. Bruns ״Erläuterungen der Unterschriften in den hebr* Mss. aus der jüd. Geschichte“ hauptsächlich die cod. Kennicot und de Rossi berücksichtigend in H. E. G. Paulus, Neues Repertorium für bibl. und morgenl. Litteratur (Teil II Jena 1790 S. 1—39) zu veröffentlichen. Deutsche und französische Abschreiber bis Ende des 14. Jahrh. verzeichnet Zunz zur Geschichte und Literatur (Z. G.) 217 f. Indices der Schreiber finden sich in den Katalogen von Wien, Leyden, München, Berlin, Hamburg, Oxford und London (Bet ha־Midräsch) von Neubauer, Paris [von Steinschneider in ZfHß. VI (1902)], der italienischen Bibliotheken von Sacerdote (1904) Montefiore College (1904) von Hirschfeld u. a. m. Unter den gleichnamigen Schriftstellern hat Zunz׳ besonders in der Literaturgeschichte der synagogalen Poesie (Ltg.) auch die ihm bekannten Copisten namhaft gemacht. Einen beträchtlichen Teil der erwähnten Handschriften in Deutschland und Italien habe ich selbst auf die angegebenen Daten geprüft. Es wäre erwünscht, wenn die nachstehende Liste von Gelehrten, denen alte deutsche Handschriften zugänglich sind, ergänzt würden. 1) Abi ha-Esri [b. Chajjim] (1437) Neub. 701 u. Add. p. 1153; (15.—16. Jahrh.) Berlin 146. 2) Abigdör b. Jakob Israel (1309) Z. G. 209; Neub. 873. 3) Abigdor b. Josef ha-Kohen (1433) Neub. 377. 4) Abraham (14. Jahrh.) cod. Darmstadt 25• Neubauer u. Stern, Kreuzzugsberichte S. X.