Zeitschrift für hebraeische Bibliographie
- Journal
- Zeitschrift für hebraeische Bibliographie
- Volume
- XI (1907)
- Issue
- 1 (Januar-Februar 1907)
- Date
- 1907-01-01
- Page
- Seite 28 (sequence 28)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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28. — citierfc wird, מנגו zu sagen,, dass durch diesen Vers (אלחיו ••יורנו) •der Inhalt des vorhergehenden gleichsam besonders sanktioniert wird. Aber was hat dieser Vers mit dem in Chullin 62 b besprochenen Gegenstände zu tun. Ich habe auch die indem neuen Jeraschalmitexte sich findenden neuen Angaben über die palästinensischen Amoräer und ihre Be- Ziehungen zu einander näher in Betracht gezogen und manche in•* teressante Einzelheit gefunden. In einem Ihr die neue, in Petersbürg erscheinende Zeitschrift מקדם gechriebenen Aufsatze habe ich die betreffenden Angaben, zusammengestellt. Hier weise ich auf einige besonders merkwürdige, aber etwas verdächtige Angaben hin, In j. Chullin 47 a heisst es:!ר יוחנן וול׳ אלעזר ינקוי דבית סדרא רבה הוון -כד תנינן הראי מתניהא הוו יתבין קומויי דרבי ינאי חד בעא אותו ואת בנו בחולין וחד בעא אותו ואת בנו במוקדשים שמעקאמרין דו ינקין אמדן מילין דינקותא אמר לון רבי ינאי תרייהון חבימין חוץ. ובעיין מילין דחכימותא. Demnach• wären Jochanan und Eleasar (b. Pedath) gleichaltrig und in früher Jugend- Mitschüler gewesen und zu den Füssen R. Jannais gesessen. Daswiderspricht Allem•, was wir sonst über •die Beziehungendies« Amoräer wissen. Man kann höchstens annebmen, dass hier eine־ Schulsage vorliegt, in der das spätere Verhältnis» Eleasars zu Jo״ chanan veranschaulicht und in ihre Jugendzeit zurückverlegt wird.—ל In j, Chullin 45a wird Folgendes erzählt: דלמא רביהייאבד בא מזברייא ■ואית דסדן מי יופי בר חלסתא וחברייא ואית דמרין רבי עקיבא וחברייאהוון יתבין ולעין באורייתא תחות חרא תאנח , . .. Diese Anekdote, als deren Helden zuerst der Amora Chija b. Abba und seine Genossen, dann, nach anderer Ueberlieferung, der Tannaite Jose b. Chalafta und seine Genossen, endlich, nach anderer Ueberlieferung, dessen Lehrer Akiba und seine Genossen genannt, werden, stimmt in ihrem Anfänge genau überein mit der in j. Berach, 5c (Kob. rabba zu. 5,11) tot-• zählten; nur heisst es dort ומורתיה st. וחבדיא; Aber während in j. Bor ein Gespräch allgemein ethischer Natur zwischen den Gelehrten und dem Eigentümer des Feigenbaums berichtetwird-, heisst es in ChaUiaf die Gelehrten hätten sich unter dem Feigenbäume mit der hnlachischen Auslegung von Lev. 11, 59 beschäftigt. Al» sie sieh entfernen wollten, sei der Eigentümer de» Feigenbaumes erschien«® und habe ihnen als von seinem Vater überkommene ״Perle“ einen, anderen״ halaeb. Midrasch zu . jenem Verse mitgeteilt Sowohldieser Midrasch, alsdie von den Gelehrte» unter, dwn Feigenbäumevorgetragenen Auslegungen stehen im Sifra: & St (Scbemmi Par, 10).■ Es: ist nun. die Frage, ob hierzwot ähnliche Aaekdotenmitgleiehem' Anfänge vorliegen, ferner ob. die! Anekdote in j. Chuliitt ihre־ ■Ei!»״> kleidusg, der in j!. Beracboth verdankt. — In j. Ghnffim 29a»,h«sst. est R. Besehen brachte», aus dem-Süden , felgende■ •Baraitha Bar.