Zeitschrift für hebraeische Bibliographie
- Journal
- Zeitschrift für hebraeische Bibliographie
- Volume
- XI (1907)
- Issue
- 1 (Januar-Februar 1907)
- Date
- 1907-01-01
- Page
- Seite 25 (sequence 25)
- Language
- German
- Belongs to
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--י 25 — niste’s,. Chajim Benveniste־ (Verfasser des 3 ,כנג1ת הגדולהt. 1673)«■ Her Brief ist an Josua B. gerichtet, drückt die. Freude über den Fund aus, giebt aber za verstehen, dass die Herausgabe auf eine geeignetere. Zeit. verschoben werden müsse. Der Passus, lautet: ׳אסוף לסי שעה ידיך וחבה כטעם רצע עד יעבר זעם בי דבר.נפל• ביעקב וצבי בישראל הפח נשבר ובחמלת ה׳ אנחנו נמלטנו־ולחכימא די במילין דרמיזץ טובא כי עת לחשות (sic) ״ועת כנוס הוא עד אשר יקום לדממה הסערה ואז עת צאת הצפירה על■ הארץ: Das ist offenbar eine Anspielung auf die Ereignisse, die sich an das Auftreten Sab bat ai Zebis (in Smyrna, 1665) knüpften; wahr•? scheinlich war, als der Brief geschrieben wurde, bereits der Uebertritt Sabbatai Zebis zum Islam erfolgt und die Rabbiner von Smyrna, unter denen Chajim Benveniste zu den Anhängern des Pseudomessias gehört hatte, könnten hoffen, dass die Wirren in ihrer Gemeinde bald ein Ende nehmen würden. Dieser zweite Brief zeigt, kein . Datum, hingegen steht an der Spitze des ersten Briefes das Datufh!שנת ולירושלם מבשר »ת, also 5448 (== 1688). Das ist eine unmögliche Jahreszahl, da Chajim Benveniste, dessen Brief auf diesen ersten Brief Bezug nimmt, im Jahre 1673 starb. Der Herausgeber hat sich vielleicht in der Hervorhebung der die Jahreszahl ergebenden Buchstaben geirrt. Wenn in jodem der drei Wörter der Perat-Bibelstelle nur ein Buchstabe (ב ,ל und ת) hervorgehoben wird, erhalten wir die Jahreszahl 5432 (1672). Nun beginnt die eigentliche Romantik in dem Berichte des Herausgebers. Die Nachricht von dem ehemaligen Vorhandensein der verlorenen Ordnung Eodaschim des jerusalemischen Talmuds, wie er sie in den beiden gefundenen Briefen entdeckte, weckten die Hoffnung in ihm, das auch die verlorene Handschrift wiedergefunden werden könnte. Sein Bruder Elija in Verbindung mit einem Freunde, Namens Jakob Kobi (קובי), unternahm es, die Handschrift. bei den in der europäischen Türkei lebenden Nachkommen Josua Benvenistes aufzuspüren. Tatsächlich wurden ihre Mühen von Erfolg belohnt. In einer auf dem Wege zwischen Constantinopel und: Adrianopel liegenden Ortschaft (der• Name wird nicht genannt)! kamen sie in das Haus eines. reichen Mannes, Suleiman Benveniste, bei. dem sie die. Handschrift, entdeckten; diese wurde von dem unwissenden Besitzer als kostbares Amulet benützt. Nur mit schwerer Mühe gelang es den Entdeckern, die Handschrift leihweise für sechs, und dann für weitere sechs Monate zu bekommen und sie dem Herausgeber an seinen ungarischen Wohnort zu schicken.- Dies, geschah im Jahre 1902. Die Handschrift war an vielen Stellen schwer leserlich und dies, so wie die Kürze der Zeit bereiteten beim Copieren grosse Schwierigkeiten. Ueber das weitere Schicksal den Handschrift: erfahren wir nur soviel,, dass sie Gegen-