Zeitschrift für hebraeische Bibliographie
- Journal
- Zeitschrift für hebraeische Bibliographie
- Volume
- XI (1907)
- Issue
- 1 (Januar-Februar 1907)
- Date
- 1907-01-01
- Page
- Seite 24 (sequence 24)
- Language
- German
- Belongs to
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24: — schrift des Jeruschalmi für החכם שר בישראל דון 1יצחק הלוי verfertigt und : am 25.!Tamnms2- 4972 vollendet. Nach חלף steht noch ein Wort, von dem al>er der1 Herausgeber mir noch zwei Buchstaben (0 und י) lesen konnte. Das Jahr 1212, aus dem die Handschrift Stammt, fuhrt darauf, än Don Isaac (Zag) h. Joseph Benvönisto zu denken, der gerade zu jener Zeit Leibarzt des Königs von- Arag$n|en war und innerhalb,• der jüdischen Gemeinschaft eine leitende Stellung einpahm, apch mit dem Titel נשיא ausgezeichnet wurde! Jedoch spricht gegen die Identifikation der Umstand, dass der Don Isaak der Handschrift als Halevi bezeichnet wird; Höchst merk* würdig ist eine weitere Angabe des Schreibers über seine Vorlage. Als solche; haben ihm Abschriften seines Vaters gedient, dem selbst ein Text des Jeruschalmi vorlag,•auf dem die Äugen׳ des Gaan Hai geruht batten (כסי [sic] והעתקתיו מסםרים מתייקים .ומונחים בנוסחאות דווקנא שהעתיקו מר אבי נ׳ ב׳ מ׳.מהירושלמי ששלטה בו עין ראש הנורה רביגו האיי גאון). Die dann noch folgenden Worte ותקוניו בצדו besagen sogar, dass Correkturen des Gaon jenem Texte, beigeschrieben waren. Wie ist nun dieser Jerugchalmi-Codex nach jahrhundertelanger Verborgenheit plötzlich zum Vorschein gekommen? Was der Herausgeber darüber erzählt, sei in den wesentlichen Einzelheiten wiederholt. Im Jahre 1900 erhielt er von seinem Bruder Elia Algasi, Kaufmann in Smyrna (Friedländer selbst nennt sich auch zuweilen אלגאד und bezeichnet sich auf dem Titelblatte als הטטרדי}. ein, Exemplar des Jeruschalmi in der Ausgabe von Venedig; dessen Margo Bemerkungen Josua Benvenistes, des Verfassers des Werkes שדה יהושע (zum jer. Talmud; 1662) enthielt; Elija Algasi hatte das Buch nebst anderen aus dem Besitze Josua B;’s stammend^ Büchern auf einer seiner Geschäftsreisen erworben; ln diesem Handexemplare Josua Benvenistes fand der Herausgeber zv?ei Briefe, welche von zwei anderen Mitgliedern der Familie Benvemate־ herrühren. Den einen derselben richtete Mos.es B. (Verfesper der Responsensapimlupg 1671 ,פני משה),!Rabbiner in Constantinupel, ah "die Rabbiner von Smyrna, speziell an Salomo tüufi berichtet, ihnen, dass Josua Benvemste (von dem ein Kurzes Fostacdptum am Schlüsse des Briefes steht)- eine die. Ordnupgep Nemkin Und Eodaschim enthaltende Handschrift des J,eruschalmi besitze. Er habe sie von; einem in Gonstantinopel lebenden p0rthgi^i^h«1n MaranneD, Namens Don Abraham Halevi erhalten, in dessen. Besitz säe aus dem Nachlasse eines Praelaten, der als Judo deü Namen Don Salomo Narhoni aus Barzellona führte; gelangt ivar. In dem Briefe wurden die Rabbiner von Smyrna er* sucht, Geldmittel zur: Herausgabe der Handschrift zu beschaffen. Der zweite Brief trägt die Unterschrift des Bruders. Josua .Benve-