Zeitschrift für hebraeische Bibliographie
- Journal
- Zeitschrift für hebraeische Bibliographie
- Volume
- X (1906)
- Issue
- 5 (September-Okboter 1906)
- Date
- 1906-09-01
- Page
- Seite 147 (sequence 19)
- Language
- German
- Belongs to
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147 Josef, und scheint er eine angesehene Stellung eingenommen zu haben) und יוסף השופט משוש הישיבה ברבי אברהם נ״ע ineinen! Kontrakt (nr. 28788) yom 8. Scheb'at 4866 (= 16. Januar 1106) in אי כפתור (d. h. Damiette, s. JQR. XV, 89 n. 3; XVI, 476). Aber selbstverständlich ist mit diesen meinen Hinweisen die Bedeutung der Urkunden noch lange nicht erschöpft und verdienen sie ein eingehendes Studium nach den verschiedensten Richtungen hin. — Nicht weniger interessant als die Urkünden aus der Geniza sind solche in aramäischer Sprache, die hier . aufgenommen worden sind (nn. 2809. 2881—86 u. 2918). Sie stammen alle aus Egypten, gehören meistens dem, V. Jahrh. v. Chr., sind bereits früher von Cowley einzeln publiziert worden und liegen jetzt (mit Ausnahme von 2809 und 2880) in der prächtigen Edition von Sayc> Cowley’s ״Aramaic Papyri discovered at Assuan״ (London 1906; faksimiliert vor. — Die bisherige Analyse hat nun zur Genüge den Wert und den Charakter der in diesem Bande beschriebenen Sammlung gezeigt und es möge nun noch zu verschiedenen Nummern eine Reihe von Einzelbemerkungen folgen: Zu 26297 vgl. noch mein Schechter’s Saadyana, p. 21, n. 1 (wo בי כהמא in בינהמא zu emendieren ist). — 266818 enthält den Anfang von Maimonides’ הלכות שחיטה mit einem hebr. Kommentar, deren jüngste Quellen Josef Karo und ein sonst unbekannter Dosa sind (. .. ומעט מזער מדברי הרב הקדוש הח׳ד יוסף קארו ז״ל מכסף! משנה והאחרון חביב נר ישראל הר״ר דוסא ע״ה). Letzterer ist nun zu den von mir (רב דוסא ברב סעדיה גאון, p. 7—8) Trägem dieses seltenen Namens hinzuzufügen. Wer darunter gemeint ist, ist mir unbekannt, aber jedenfalls ist er nicht mit Dosa b. Mose, dem Verfasser eines Superkommentars zu Raschi, zu identifizieren, wie das im Index s. v. geschieht. — 27472 ist erschienen in italienischer Bearbeitung von G. Sacerdote (Steinschneider-Festschrift, p. 169 ff.). — 2776* pnthält einen sehr beachtenswerten Aufruf eines Karäers an seine Glaubensgenossen, sich in Jerusalem anzusiedeln, da der Islam den Karäern sehr geneigt ist (. . . עד בוא מלכות ישמעאל כי הם עוזרים תמיד לקראין לשמור בתורת משה . . . והם אוהבים לשומרי החדש). Das stimmt auch mit anderweitigen Aeusserungen älterer Karäer (s. REJ. 44,165) und weist darauf hin, dass auch unser Aufruf einer früheren Periode angehört. — 2778 enthaltend Josef ibn Nafimias’ אור עולם, ist eigentlich eine anonyme Uebersetzung aus dem arab. Original, das im Vatican (ras. hebr. 392) vorhanden ist, vgl. Steinschneider, Arab. Liter, d. Juden § 93. — Zu 27862, Leon de Modena’s מגן וצנח enthaltend, vgl. jetzt noch Blau, Leo Modena’s Briefe u. Schriftstücke, p. 85 ff. — 28081 enthält ein כתאב אלשטרות, beginnend mit כתובת אשה und endend ״mit גט מיאון. Das , scheint nun mit den ersten 18 Nummern der Petersburger Handschrift (deren Titel auch כתאב תצניף בית דין lautet)* identisch zu sein, aus der, Harkavy manches veröffentlicht hat (s. האסיף VI, 162—154; הפסגה II, 45—60). Wie aber letzter nachgewiesen hat, war der Verfasser nicht Hai b. Scherira, sondern Hai b. David, und gehört mithin das Werk in das letzte Viertel des IX. Jahrhunderts. — 284816 £ Ezechiel al־Ba§!r ist auch anderweitig als liturgischer Dichter bekannt, s. Saadyana ed. Schechter nr. Lin. — 285012 ist wohl islamisch und das Gitat aus ibn Sinn ist wahrscheinlich dessen oLoLuJl entnommen, von dem Geniza-Fragmente mit hebr. Lettern sowohl hier (nr. 2821 % als auch in Cambridge (ed. Hirschfeld in JQR. XV, 176 ff.) vorhanden sind. — 285218k ist überschrieben וידוי לח גיסי אלוף אלנהרואני; das bestätigt nicht nur die Angabe eines