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Zeitschrift für hebraeische Bibliographie · 1906-09-01 · 5 (September-Okboter 1906) · p. Seite 142

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Journal
Zeitschrift für hebraeische Bibliographie
Volume
X (1906)
Issue
5 (September-Okboter 1906)
Date
1906-09-01
Page
Seite 142 (sequence 14)
Language
German
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142 schnitt, beginnend ואצברונא על׳ אלם׳ אן רגלא מן אלישראל כאן לה ולד וחיד אלף, den Maasiot des Nissim b. Jakob (ed. Ferrara, p. 21b; ed. Warschau, p. 50) entnommen ist1); 286111 über שחיטה, verfasst von מרו״ר אברהם ביר׳ משה הרג הגדול זצ״ל, ist ohne Zweifel ebenfalls ein Stück aus dem 28721;אלכפאיה ist das bekannte ס׳ העברונות des Eliezer b. Jakob Belm, das zuerst Lublin 1614/15 erschienen ist, und* dann mit verscbiedenen Zusätzen (s. Steinschneider, MGWJ. 49,202), die Zusätze in unserer Handschrift, von Jebuda b. Hajim aus d. Jahr 1654, waren aber bisher unbekannt.— Die bereits gedruckten Handschriften sind, wo es notwendig ist, meistens verzeichnet, wobei aber, besonders wo es sich um Geniza-Fragmente handelt, noch nachzutragen ist (auss.er den oben bereits erwähnten): Aus 26247 (ihn Bal'&m’zu I Sam. 27,10 — II Sam. 12,11) habe ich manches ediert ZfHB. I, 97—99; die gaonäischen Responsen 263415•17, 27607, 280717°, 282180 und 2826s4 hat Louis Ginzberg veröffentlicht (JQR. XVIII, 444ff. 692ff.)2 *); 2651 das ספר הסוד oder טירת כסף des Josef Kaspi liegt jetzt in der Edition von Last vor (משנה כסף, Bd. I, Pressburg 1905; vgl. dazu Bacher JQR. XVIII, 168 ff.), der daneben auch noch eine vollständigere Handschrift aus der Bibliothek H. B. Lövy’s in Hamburg benutzt hat; 26671e ist (soweit leserlich) von Epstein in MGWJ. 47,345 ediert; aus 2789 habe ich manches veröffentlicht in JQR. VIII, 701—703, ebenso aus 27911 ib. 700 und J. 45,197; 28054, 28Ö71« und 283428 habe ich als Beilagen zu meiner Abhandlung über Ephraim b. Schemaria ediert (RlfiJ. 48, 171—175); 2831 ist von Buber als אגדת אסתר ediert worden (Krakau 1897; vgl. dazu Bacher, MGWJ. 41,350ff); 28554a ist in dem Diwän des Samuel Hannagid ed. Harkavy, nr. 2 (זכרון לראשונים I, p. 9) enthalten; . 28731‘37 und 287.616 * * endlich hat Wertheimer in s. גנזי ירושלם (II, Bl. 16—17 u. III, Bl. 15—16 a; letzte Nummer ausserdem noch einmal von Cowley in JQR. XIX, 107) durch den Druck zugänglich gemacht.— Die Geniza ist bekanntlich auch noch daher von so grosser Wichtigkeit für die jüdische Literaturgeschichte, dass sie uns Ueberreste und Spuren verlorengegangener oder anderweitig unbekannter Werke aufbewahrt hat und das ist auch der Fall mit den hier beschriebenen Fragmenten,• besonders mit den arabischen. Letztere wurden von mir bereits bis nr. 2838 in meinem ״Zur jüd.-arab. Litterätur“ an den betreffenden Stellen genau verzeichnet. Hier sollen also arabische bisher verschollene oder unbekannte Schriften nur von der genannten Nummer ab, heb« räische dagegen aus dem ganzen Katalog angegeben werden, wobei allerdings auch solche, die nicht aus der Geniza stammen, berücksichtigt sind. So begegnen wir in 272010 liturgischen Poesien für den Versöhnungstag mit dem Akrostichon des Verfassers יהודה בן קוריש בן יצחק ג) Wenn nun diese Erzählung nicht aus der hebr. Version des Nissim übersetzt ist, so hätten wir hier eine weitere Spur des arab. Originals des חבור יפה מהישועה vor uns. In dem מדרש עשרת הדברות zu Gebot V (nr. 36), und daraus im חבור מעשיות (ed. Veron'a, fol. 28 b), kommt diese Erzählung ebenfalls vor, aber in etwas anderer Fassung als bei Nissim, mit dem unser Fragment wörtlich übereinstimmt. 2) Zu 268415 vgl. noch mein Schechter’s Saadyana, p. 17, n. 2. —־ Von den noch nicht edirten gaonäischen Responsen sei besonders auf 285121 aufmerksam gemacht, das den Teil eines Responsums aus dem J. 987 (also von Scherira) mit einem darauffolgenden arab. Kommentar enthält und an dessen Schluss es heisst: ולפום דשאלתון מן קדמנא בלשון ארמית כמנהאגא דרבנן אף אנחנא נמי פקידנא למהוי תיובחיכון כן וכו׳.

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