Zeitschrift für hebraeische Bibliographie
- Journal
- Zeitschrift für hebraeische Bibliographie
- Volume
- X (1906)
- Issue
- 5 (September-Okboter 1906)
- Date
- 1906-09-01
- Page
- Seite 140 (sequence 12)
- Language
- German
- Belongs to
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140 Englische übersetzt und verschiedene wertvolle Piecen ediert hat; 2814 ein Pentateuch, nebst anderen Teilen der Bibel und verschiedenen Zusätzen, geschrieben in K um Jn Persien, im J. I486 (vgl. auch über eine ähnliche Handschrift aus Küm REj. 48,302); 2898 ein מחזור אפ״ם (d. h. Bitus Asti, Eossano und Moncalvo); 2906 Jüdisch-Persisches usw. usw. — Die Codices zerfallen in zwei grosse Abteilungen, wovon die eine (nr. 2603-2813) den Grundstock des neuen Bestandes bildet und die andere (nr 2814—2918) die ״Later Acquisitions“ enthält, und in jeder Abteilung sind die Handschriften wiederum nach denselben Rubriken geordnet, wie im ersten Band, doch sind diese Rubriken hier, infolge des. fragmentarischen Charakters des grössten Teils der Codices, fast ohne jede Bedeutung. Es wurde nämlich immer bei der .Rubricierung derartiger Codices nur das erste Fragment in Betracht gezogen, doch ist der Inhalt dieser Fragmente kaum etwa bei 75 Nummern (also bei weniger als oinem Viertel des ganzen Bestandes) ein einigermassen einheitlicher. Hiermit einige besonders markante Beispiele: Nr. 2776 ist in der Rubrik ״Astronomy and Magic“ aufgeführt, doch enthält nur das erste Fragment Astronomisches, die übrigen 14 Fragmente aber, aus denen der £odex sich zusammensetzt, enthalten der Reihe nach: gereimte Prosa, einen Privatbrief, den Aufruf eines Karäejps, Halachisches, Theologisches. Biblisches, Philosophisches, As- ' trologisches, Recepte usw. — Nr. 2787 (Rubrik ״Polemics“) enthält 28 Fragmente, wovon nur das erste Polemisches; in 2850 (Rubrik ״Liturgy“) sind von den darin enthaltenen 43 Fragmenten nur die ersten zwei liturgischen Inhalts usw. usw. Andererseits komtnt wiederum vor, da die Fragmente, wie es scheint, sofort nach ihrer Anschaffung in Codices gebunden worden sind, dass Stücke eines ‘und desselben Werkes in verschiedenen Handschriften zerstreut sind. So z. B. die Haftarot nach Öjährigem Cyclus (worüber Büchler in JQ.R. VI, lff., s. besonders p. 39ff.) in 2603I9‘t, 26067, 261518, 2822T, 2826*®, 282827 und.285114; die הלכות פסוקות, aramäisch und arabisch,^ in 263420, 266714, 266921, 27601214, 282610 und 2835ie. Ebenso bildet z. B. 26281• die Fortsetzung von 26293, und gehört 26807 ohne Zweifel zu 2643lB (beide sind Kornmentare zu בבא מציעא und in beiden wird ein רבעו בחך zitiert), und dgl. Doch werden alle diese Unebenheiten, die fast nicht zu vermeiden .waren, durch die am Ende des Katalogs enthaltenen, vorzüglich angelegten zwei Indices, über die noch weiter unten die Rede sein wird, ausgeglichen. — Die Beschreibung der Handschriften ist ebenso wie im ersten Band kurz, aber sehr exakt und zuverlässig, trotzdem die Aufgäbe hier, wo zumeistens*Fragmente zu beschreiben waren, ein viel schwierigere gewesen ist. Es ist auch den Verfassern oft gelungen die Zugehörigkeit der oft sehr kleinen Fragmente zu diesem oder jenem Werke zu ermitteln und ihren Charakter und Autor festzustellen. Allerdings ist man hier oft auf Vermutungen angewiesen und so mögen noch einige diesbezügliche Bemerkungen folgen: Nr. 262411 und 26312 gehören karäischen Bibelkommentaren an und stammen wahrscheinlich aus dem XI. Jahrhundert, s. mein Zur jüd.-aräb. Litter., p. 31 u. JQR. XIX, 74 —75; 263414 (zum Teil identisch mit 8682*) u. 2667 sind vielleicht Teile von David al-Hagar’s מצתצר אלטלאק, s. Steinschneider, Arab. Liter, d. Juden § 93; 26436 (und ebenso 2958•) sind unmöglich von Hananel, weil dieser nur diejenigen Traktate kommentiert hat, die für die Praxis Bedeutung haben, also von קדשים nur die Traktate חולין und בכורות, die alerdings beide nicht mehr existieren* (zu חולין sehr oft. zitiert in den anderen Kommentaren ed. Wilna, so zu 136 שבתb,