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Zeitschrift für hebraeische Bibliographie · 1906-09-01 · 5 (September-Okboter 1906) · p. Seite 139

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Journal
Zeitschrift für hebraeische Bibliographie
Volume
X (1906)
Issue
5 (September-Okboter 1906)
Date
1906-09-01
Page
Seite 139 (sequence 11)
Language
German
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139 daiques et leurs derivez, dediee ä monseigneur le Duc de Bourgogne. Paris 1708 8°. — 2598 Rudimenta grammaticae hebraeae adusura seminarii Patavini. Yenetiis 1681 12°. Manches findet sich zerstreut in anderen Abteilungen z. B. Franck, La Kabbale 1889 (5 fr.) 174Ö Linde, Geschichte und Literatur des Schachspieles (6 fr.) mit Steinschneider^' Schach bei den Juden etc. Die Titel sind bibliographisch genau verzeichnet, die Preise äusserst massig. — A. Marx- (New York)]. NEUBAUER, A., anä A. E. COWLEY, Catalogue of the Hebrew Manuscripts in the Boäleian Library. Vol. 11. With an introductory nöte by Bodley’s Librarian. Oxford, Clarendon Press, 1906. XVI S. u. 544 Coli. 4°. [Es sind gerade 20 Jahre her, dass Neubauer’s lehr- und aufschlussreicher Handschriftenkatalog der Bodleiana erschienen ist, und nun erhalten wir einen zweiten Band, in dem die Nummern 2608—2918 beschrieben sind und auf dessen Titelblatt neben dem Namen Neubauer’s auch der seines Nachfolgers^ Cowley figuriert. Wie wir nämlich der Vorrede des letzteren entnehmen, waren die ersten zwei Bogen schon 1896 gedruckt und die Vorarbeiten zur Beschreibung der Codices bis Nr. 2818 noch von Neubauer gemacht, als er wegen seines Augenleidens von seinem Amt in der Bodleiana zurttcktreten musste, und so verzögerte sich der Druck bis jetzt 1)״ Dafür aber geriet der Katalog in sehr hewährte Hände/ so dass auch der vorliegende zweite Teil auf derselben literarischen und wissenschaftlichen Höhe steht, wie der erste. — Den Anlass zur Ausarbeitung dieses zweiten Teiles gaben die seit 1890 immer häufiger einströmenden Geniza-Fragmente (deren grösster Teil aber bekanntlich nach Cambridge gekommen ist), und die Bodleiana ist überhaupt die erste öffentliche Bibliothek, die ihre Geniza - Schätze katalogisiert und so ihre Benutzung ermöglicht hat. was mit grossem Dank festzustellen ist. Der Charakter des neuen Bestandes bringt es aber mit sich, dass von den hier beschriebenen 316 Codices nicht weniger als 166 aus Geniza- Stücken bestehen, die 2675 Fragmente enthalten, unter den übrigen 150 Codices wiederum sind es nur 65, die mehr oder weniger ganze Werke in sich fassen, worunter auch sehr seltene- Handschriften und .wertvolle Unica. So z. B. Nr. 2635 מגן אבות, Komm, zu אבות דר״ב von Jomtob b. Mose Zahalon (s. Schechter’s Einleitung zu seiner Edition, p. XXX); 2687 ein im Jahre 1807 geschriebener ילקוט שמעוני mit verschiedenen Zusätzen (aber auch mit Lücken); 2638 תלמוד תורה zu Num. und Deut, von J&j&ob b. Hananel Sikili (s.’JQR. II, 333); 27C0 ein Gebetbuch nach egyptischem Ritus (auch sonst ist der liturgische Teil sehr reichhaltig); 2769 Gedichte von Salomo b. Meschullam 2795;דאפיירה Homilien von einem sonst unbekannten David b. Netanel Qirqis&ni (dem einzigen rabbinisclien Autor, neben dem bekannten karäischen Gelehrten, der diesen Namen trägt, und der daher bei Steinschneider JQR. XI, 608 hinzuzüfügen ist); 2797 die Kompilation Elazar b. Ascher ha- Lewi’s ספר הזכרונות, aus der Gaster die Chronik des Jerafimel in’s ו) Durch .die Güte Cowley’s jedoch waren die einzelnen Bogen zum Teil auch schon vor dem Erscheinen des Bandes zugänglich, und so konnte auch ich sie z. B. oft benutzen, besonders aber bei der Ausarbeitung zweier meiner Schriften: ״Zur jüdisch-arabischen Litteratur“ (Berlin 1904; s. p. 14) und ״Schechter’s Saadyana“ (Fr. a, M. 1904),

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