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Zeitschrift für hebraeische Bibliographie · 1906-07-01 · 4 (Juli-August 1906) · p. Seite 125

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Journal
Zeitschrift für hebraeische Bibliographie
Volume
X (1906)
Issue
4 (Juli-August 1906)
Date
1906-07-01
Page
Seite 125 (sequence 29)
Language
German
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i25 Scholem, abzuleiten, eben so Salem S. 10, nicht םbv Num. 26,49). — Ans den obigen Namen hätte der Verf. entnehmen sollen, dass die deutschen Poeten ihre Judennamen sehr häufig nicht aus der Wirklichkeit, sondern aus Ucbersetzüngen der Bibel holten; er meint aber (unter b nichtbiblisöhe hebr. Namen), man habe mit Vorliebe solche Namen gewählt, die in der Vaterstadt unter der jüdischen Bevölkerung vorkamen. Dass der ״Judenhass“ in den gegen sie gefährlich hetzenden Passionsspielen auch in der Wahl der Namen sich kundgab, sieht man deutlich in den biblischen, welche in der Bibel von missliebigen Personen und Völkern Vorkommen. Die Revue des l&tudes Juives Bd. 50 (1905) enthält p, 238 — 57 ein Verzeichnis von 563 jüdischen Familien in Metz kurz vor der französischen Revolution in französischer Sprache, in den weitaus meisten Fällen zugleich in hebräischer, welche also als das Original und Corrcctiv zu betrachten ist. Eine solche Gontrolle und in solcher Fülle ist wohl bis jetzt noch nicht geliefert worden, weshalb man den Ballast mit in den Kauf nehmen muss. Der Compilator M. Ginsburger fügt p. 257—60 ein allgemeines Register (Table alphäbötjque des familles) an, welches, der durchweg kritischen Nachprüfung bedarf. Gleich der erste Namen Abraham ist sehr fraglich: 346 Raphael Abraham, ohne hebr. Controlle, kann zwei Vornamen bedeuten, oder ben Abr., ohne dass dieses dadurch Familiennamen wird; in der Tat folgt kein anderes Glied der vermeintlichen Familie. Der folgende Alberstadt (Halb.) ist wiederum nur durch Aron 504 vertreten, aber der Namen der Vaterstadt wird oft unverändert, aber nicht immer, Familiennamen, wie verschiedene Nummern dieser Riste selbst beweisen. Schon aus diesen allgemeinen Bemerkungen ergibt sich die Klassenteilung 1. Städte, 2. Familien, 3. Vornamen.. Was 1. Städto betrifft, so empfehle ich dieses Verzeichnis der Commission für die ״Germania judaica“, indem ich mich auf Folgendes beschränke. Zu untersuchen ist, ob Schwaube Schwabe bedeute; ום für Heim ist hier durch אופנודים Openom reichlich nachgewiesen, also נעי־שום Nersom 469 bessser in l'able p. 259 Nershcim.. Ob Öulf אול'ף (Table p. 260) ein Ortsname ist? Etwaigo Bemerkungen darüber bitte ich an die erwähnte Commission zu richten. Die Erklärung von מדא durch ״aus ,זיא“ (See) wird durch das häufig vorkommende letztere bekräftigt, wie Herr G. selbst bemerkt. Zu 2. Familiennamen wäre viel zu sagen, wenn man eine Monographie beabsichtigt. Hier genüge die Hervorhebung. weniger

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