Zeitschrift für hebraeische Bibliographie
- Journal
- Zeitschrift für hebraeische Bibliographie
- Volume
- X (1906)
- Issue
- 4 (Juli-August 1906)
- Date
- 1906-07-01
- Page
- Seite 124 (sequence 28)
- Language
- German
- Belongs to
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124 fallen, dass Joseph Earo, der Verfasser des Schulchan aruch, dieses Buch mit dem Anathema belegt hat. Ein hervorstechender Makel haftet wie dem ganzen Buche so auch dem Schlussteile an: eine prahlerische Eitelkeit, die sich in übertriebenstem Selbstlob ergeht.“— Zwei kleine Dante-Studien von Pr. Delitzsch, in Zeitschr. für kirehl. Wissensch. u. s. w. 9. Jahrg. Leipzig. 1888 S. 41, vgl. oben S. 92. Die 1. Studie behandelt das Verhältnis Imraanuel’s zu Dante. 100. (Namenkunde) der Juden ist ein Thema, das noch lange nicht erschöpft sein wird, wegen der Beziehung zu vielen Sprachen und Literaturen. Die hier folgenden Bemerkungen sind durch neuere Schriften hervorgerufen, die zunächst folgende durch eine Privatmitteilung, die noch zu rechter Zeit aufgeklärt werden konnte. Der bekannte Buchhändler Fischl in Halberstadt und Frank- -fort am Main nahm einen Zusatz zu seinem Familiennamen nach seinem Mäcen aus der bekannten Familie Hirsch in Halberstadt an, nannte sich also Fischl-Hirsch, so dass man die aus seinem Geschäfte herrührenden mss. oder Bücher nicht mit dem blossen Namen ״Hirsch“ bezeichnen darf, als ob Fischl Vornamen sei (ursprünglich ist allerdings פישל und פיישל, neben ,פייויל ,פייבש ,סייש ודיבש, Vornamen). Aehnliche Doppelnamen der Spanier, Italiener, Franzosen, Engländer, auch Deutschen, werden in-Katalogen ver- Schieden behandelt, nicht ohne gegenseitige Verweisung. Bei den Juden findet sich ein Doppelnamen| selten1), z. B. Frankl-Grün, oder mit Heimatsnämen. Die Beziehung des oben S. 70 verzeichneten Buches von Ar'ndt (die germaü. Studien siud herausg. von Karl Weinhold und Fried. Vogt) zur Zeitschrift ist die: S. 3 -12 findet sich ein Abschnitt: ״Namen der Juden‘‘, 1. hebräische, a) biblische, darunter Amalele (der Erbfeind der Juden!), Kain, Lemech (bei den Juden .als Schimpfwort Dummkopf, Tölpel, ich habe schon irgendwo das Unpassende dieses Namens hervorgehoben), Magock (מגוג), Nabusardun, Phärm (Pharao?), Sabba (vielleicht nicht סבא Gen. 10, 7, sondern Abkürzung von Sabbatai, für Schabtai, während hier S. 12 ״Schabeday“ unter den nichtbiblischen Namen erwähnt ist, das bibl. שנתי wird auch chaldaisiert ש0)איי), Salman (eine ״Umdeutung“ von Salomo, vielmehr eine Anhängung der Endsilbe wegen des deutschen man, daher auch identisch mit זלמן, wie קלמן קלונימוס, ital. Callimanni), Sehlem (ist wohl aus Schalom, vulg. P) Im südlichen Deutschland, speziell Frankfurt a. M., jedoch sehr häufig.) Fr, . ' .