Zeitschrift für hebraeische Bibliographie
- Journal
- Zeitschrift für hebraeische Bibliographie
- Volume
- X (1906)
- Issue
- 1/2 (Januar-Februar 1906)
- Date
- 1906-01-01
- Page
- Seite 32 (sequence 32)
- Language
- German
- Belongs to
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vorgeschlagenen Verbalform zu bleiben, mit R. Tarfon (Ber. rabb. c. 91 Ende) sagen: לא ירד בני עמכם. — Vielleicht liesse sieb vermuten אן ירד ‘שדי לאדירים »da tritt der Allgewaltige die Mächtigen nieder“ (cf. Jes. 41, 2 שדי :ומלכים ירד in שרי verschrieben; das ד׳ am Schlüsse sollte die ursprüngliche LA herstellen). Soli das ל׳ vor אדירים etwa לי bedeutet haben? Dass der ermattete Feind nicht geschont werden sollte, beweist die von Debora verherrlichte (V, 24 folg.) Tat Jaöls; s. auch IV, 16 5 —.לא נשאר עד אחד) S.JL9 fg; ich lege besonderes Gewicht darauf, dass ich bereits vor mehr als Jahresfrist (in meinen textkritischen Bemerkungen zu Jesaja, Rivista Israel. II, p. 22) in Jes. 49,15 רחם als ״junge Frau“ erklärt habe, unter Hinweis auf Jud. 6,30 und Meäa‘ Z. 17; allerdings schlage ich nicht, wie es Herr Y. tut, die höchst unwahrscheinliche Form מרחמה vor; ich lese einfach ורחם (für מרחם; man bedenke, dass in der alten Schrift die beiden Buchstaben ר u. מ׳ einander recht ähnlich waren; vgl. zum B. die altaram. Schriftzeichen in Eutings Schrifttafel bei Chwolson, Corpus Inscr. Hebr.). 6) S. 21 fg. Die Erklärung von Gen. 49,11 ist durchaus unannehmbar; es handelt sich bei עירה um keinen Wildesel, es wird auch nicht der ewige Friede im Reiche der wilden Natur verkündet. Die richtige Deutung haben schon ältere hebr. Commentare; der Vers feiert den Weinreichtum Judäas; so viel Weinstöcke wird das Land besitzen, dass man an die Edelranken die Zugtiere binden wird, ohne Rücksicht darauf, dass die zarten Bäumchen brechen möchten. — H. P. Ghajea• Florenz]. II. ABTEILUNG• Daniel Bömberg und seine hebräische Druekerei in Venedig. Von A. Freimann• [Quellen: Steinschneider, Cat. Hbr. hebr. in Bibi. Bodleiana Nr. 9347;* Rooses, Ch. Plantin 1882; Brown, Venetian printing press 1891; Perles, Beiträge zur Geschichte der hebr. und aramäischen Studien 1884; Steiff in Allgemeine deutsche Biographien Bd. 47 (Nachträge) s. v Bömberg. Ganz unbrauchbar ist: de D ecker, Eenige Antwerpsche drukkers in den vremde 1881, seine irrtümlichen Angaben bat Olt off, Boekdrukkers ... in Antwerpen 1891 womöglich noch vermehrt.] Am Anfang des 16. Jahrhunderts wanderte Daniel Bömberg (auch de Bombergo, eigentlich aber de Bomberghe, van Bomberghen) aus Antwerpen nach Venedig und liess sich dort als Kaufmann nieder. Er nennt seinen Vater Cornelius•1) In Venedig ’ macht Daniel die Bekanntschaft des in Rom 1513 getauften Juden Fra *) C. B. nr. 1434c. Dass van Bomberghen der 1500 als ״Kapelmester* der Kapelle U. L. Fr. in Antwerpen genannt wird, sein Vater sei hat Stumpf vermutet. Auch kann man Stumpf beistimmen, dass, wenn Marino Sanuto ihn Daniele da Norimberga nennt, dies auf ein Missverständniss seines Namens Bömberg beruht.