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Zeitschrift für hebraeische Bibliographie · 1906-01-01 · 1/2 (Januar-Februar 1906) · p. Seite 6

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Journal
Zeitschrift für hebraeische Bibliographie
Volume
X (1906)
Issue
1/2 (Januar-Februar 1906)
Date
1906-01-01
Page
Seite 6 (sequence 6)
Language
German
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6 rechtlich handeln, wie sein Verwandter Joseph Morteira, der ohne sein Wissen doch eine Abschrift von dem Pastorale genommen habe. 44, 9 בעד מלך פולאניא ist ohne Zweifel falsch gelesen und dafür vielleicht בעד מר לאודאדיאו zu setzen. Die Frage, 44 1. Z., ob Conian nicht der Wohnungsort des Adressaten bedeutet, ist wohl so zu beantworten, dass קוניאן in N. 137 wie in N. 89, weil die Eulogie יצ״ו diesem Namen nachfolgt, den Familiennamen des Adressaten ohne!Rücksicht auf dessen Wohnort bezeichnet, hingegen in N. 29, wo die Aufschrift לכה? יוסן* ב״ר עמנואל יצ״ו קוניאן lautet, den Wohnort angiebt. Ueber die Familie קוניאן ~ Conegliano s. Kaufmann, Dr. Israel Conegliano, Budapest 1895, S. 4ff, was dem Herausgeber (s. H 88, Anm. 1) entgangen ist. — 45, 5 ist דמיליצו nicht, wie H 130 Anm. 2 vermutet wird in דימסצי da Sezze zu ändern, sondern einfach דמילי יצ״ו also ״da Melli“ zu lesen. Zu 50,21: Da unter והאדרה oder והאדרבה jedenfalls die Gegenpartei zu verstehen ist, so halte ich beide Worte für unrichtig gelesen und vermute das italienische [והאדורס[אריו darunter. אחךםאריאו adversario bei David de Pomis, צמח דוד, Tavola 5 b. — Zu 61,2*2. Dass der gewährte Vorschuss zur Drucklegung des Talmud dem Darlehensgeber auf Wunsch in Talmudexemplaren zurückgezahlt werden soll, ist im hebräischen Texte S. 168,13 ff. nicht gesagt. Ich glaube auch nicht, dass ein in Italien verbreiteter Aufruf Talmudexemplare, deren Besitz von der Inquisition aufs strengste untersagt war, als Bezahlung in Aussicht stellen durfte. Es ist aber im hebr. Texte nur von ספרים הנדפסים, also von gedruckten Büchern als Entschädigung die Rede. 52, 2 st, 1888 und 1840 1. 1638 und 1640 (Druckfehler), Das. 24 st. בשלום ist wohl ן׳ שלום zu lesen, das. vorl. Z. st. Bar 1. Beer. 63,22 st. 1888 1. 1638 (Druckfehler). Zu 65,25: Nicht von Rheintalem (?) sondern von Gulden rheinisch (hebr. רייגיש) ist hier die Rede, Zu 66,21: Der Gelehrte, von dem hier die Rede ist, heisst nicht Entin, sondern ענסכן oder ״ ענשכןEnschen“, woraus H 191, 4 ענטין und das 13 ענטבן nur verschrieben ist. Es ist derselbe, der .in N. 211 גראסיטו in N. 213 אשר נרסיטו heisst, in dem der Herausgeber H 193, Anm. 2 richtig Anselmo Grassetto Nördlingen, Rabbiner in Venedig seit 1598 wiedererkennt. Der Name אשר wird auf Grund von 1 Mos 49,20 מאשר שמנה לחמו italienisch Grasseto genannt, bei den deutschen Juden aber ist אנשיל oder ענשכן) ענסכן) Anselm der übliche Beiname von אשר gewesen (s. Simcha Cohen,* שמות, Veu. 1657 S. 10a). Erst mit dieser Identificierung werden die letzten Nummern des hebräischen Textes verständlich. — 68, Anm. 3 wird die von Ghirondi, S. 244 gegebene hebr. Uebersetzung von Cavaliere dello Sperone d’oro missverstanden und mit Unrecht Libowitz zur Last gelegt. 61, Anm. 2. s. bei Libowitz S. 9, Anm. 12. — 63, 4 v. u. ff. ist nach ״Halichoth Olam“ hinzuzufügen ״des Jeschua Levi“, statt Alagazi 1. Algazi, nach ״Josef Karos“ ist hinzuzufügen ״Kommentar“. Zu 65, Anm. 2. משלי הקדמוני ist nicht das gedruckte Buch משל הקדמוני, sondern eine Sammlung von alten Sprich- Wörtern, die Modena zusammengestellt hat. Denselben Irrtum hat der Herausgeber in hebr. Teile 25, Anm. 2 und 31, Anm. 5 begangen, wo er angiebt, ein von Modena als משל הקדמוני (vgl. I Sam. 24,14) angeführtes Sprichwort in dem gleichnamigen Fabelbuche des Isaak b. Saliula nicht gefunden zu haben. — Zu 74, Anm. 3 :Isaak Levi meint Bd. 111 des Werkes von Piantavitius, das Florilegium Rabbinicum, das allerdings eine bibliographische Zusammenstellung ist. — 76, Anm. 3. גבירי bedeutet ganz gewiss nicht ״meinen (Haus-) Herrn“, sondern

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