Zeitschrift für hebraeische Bibliographie
- Journal
- Zeitschrift für hebraeische Bibliographie
- Volume
- X (1906)
- Issue
- 1/2 (Januar-Februar 1906)
- Date
- 1906-01-01
- Page
- Seite 4 (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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4 Robbio heissen. — Marin st. Marino, 37,7 und 13 Cammeö st. Cameo, 44, 1 und sonst Sanguigne (48, 3 v. u, Sangigne) st. Sanguine, 49,16 und 19 Pitigliono st. Pitigliano, 51, 7 Ottoleng statt entweder Ottling oder Ottolengo (Ottolenghi), wie er später italianisiert gesprochen und geschrieben wurde. 70, 6 Comonyno st. Comonimo oder Comenimo. 76,14 Friderico st. Federico; Anm. 1 Trabbotto st. Trabotto. Auch ist es inconsequent, wenn der Herausgeber z. B. 29 unten Mantova, 30r2 aber Mantua, 30,7 wieder Mantova schreibt, 46,10 Milano st. Mailand vorzieht, während er doch regelmässig Venedig und nicht Venezia, Padua und nicht Padova schreibt. Ungenauigkeiten in der Wiedergäbe italienischer Wörter und Sätze z. B. 69, Anm. 3 Dich-duch st. Grammatica detta Dichduch, das. Z. 4 e st. ä und trä st. tra, zwischen leggono und scriuono fehlt das wichtige Wort parlano. 66,10 v. u. Giovanni Wislingio st. Giovanni Veslingio, das 8 v. u. Ermolao st. Hermolao. 70,11 Congregazioni: st. Congregazione. 93, Anm. 2, Z. 1 enthält 4 kleine Fehler ohne das falsch angebrachte Komma. Es muss heissen: de Riti Hebraici, Vita ed osservahze degl* Hebrei. Ungenau ist auch die Uebersetzung aus dem Italienischen 94,6 ff. Es muss heissen: Ich leugne nicht, darauf bedacht gewesen zu sein, dem Spotte über so viele Ceremonien ganz und gar zu entgehen. Aber ich habe auch nicht mein Augenmerk darauf gerichtet sie zu verteidigen uud zu stützen (sostentarle). Darnach ist auch Z. 26 zu berichtigen. Ungenauigkeiten in hebr. Namen z. ß. 42, 5 und sonst Mordechai st. Mardochai. Schreibt doch der H erausgeber auch Gerson, Moses, Simson in moderner Form. 66,3 Zelman st. Z!man, dasselbe 67, Anm. 1 und 77, 10. Auch Schabbuoth 31, 20 8t. Schabuoth gehört hierher. 57, Anm. 1 Rappoport st. Rapaport, 74,13 Colomerii st. Colomesii. Auch an sonstigen Ungenauigkeiten fehlt es nicht. 60, Anm. 3 und 62, Anm. 2 wird ein Buch von Stern angeführt. Welches Buch gemeint ist, erfahrt aber der Leser erst, wenn er zufällig auf 86, Anm, 1 achtet. Philologisch ungenau ist der Abdruck des Gedichts^S. 84. Z. 6 st. 'כמ״ר .1 בס. Z. 6 ist die Eulogie ז״ל aus der Ed. II von"1640, während die Ausgabe von 1612 dafür יצ״ו hat. Z. 13 ist nach חן ein Punkt zu setzen, uud nach ולשבח der Punkt zn streichen, dann erst gibt es den rechten Sinn. Z. 15 st עברים .1 עיברים, Z. 17 nach פה ist der Punkt zu streichen. Z. 20 st. ליהודה .1 לי״הודה ohne .Zeichen eines etwa beabsichtigten Wortspiels. Gewiss werden nur sehr wenige von den hoffentlich sehr vielen Lesern des Buches sich durch die angeführten kleinen Ungenauigkeiten stören lassen, aber eine streng wissenschaftliche Arbeit und besonders eine Textausgabe kann und darf auf philologische Akribie nicht verzichten. Ausserdem habe ich zu beiden Teilen eine Anzahl Ergänzungen und Berichtigungen hinzuzufügen. D 16,21 ist von Ungrammatischem und sonstigen Eigentümlichkeiten bei Leon Modena die Rede, dabei wird z. B. auf פוקפוק mit 2 Waw (H 171,16; st. פקפוק hingewiesen, in Anm. 1 zum hebr. Texte S, 23 wird hervorgehoben, dass überall תשמח statt תושיה geschrieben steht, ebenso wird 184 Anm. 2 zu ומתלמודי st. des richtigen ומתלמידי ausdrücklich bemerkt: כן כתב בוי/,ו. Ich meine aber, dass Modena, der ein sehr tüchtiger Kenner der hebräischen Grammatik und des Hebräischen überhaupt gewesen ist, nicht mit Absicht פוקפוק oder תשויה und ähnliches geschrieben haben kann. Wenn, was ich zunächst noch bezweifle, in der Hs., die grösstenteils ein Autograph ist, sich die fehlerhaften Schreibungen tatsächlich finden und nicht* vielmehr der Copist, der für den Herausgeber die Abschrift besorgte, unrichtig gelesen und in Folge dessen unrichtig geschrieben hat, sind es*höchstens