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Zeitschrift für hebraeische Bibliographie · 1905-05-01 · 5 (September-Oktober 1905) · p. Seite 134

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Journal
Zeitschrift für hebraeische Bibliographie
Volume
IX (1905)
Issue
5 (September-Oktober 1905)
Date
1905-05-01
Page
Seite 134 (sequence 6)
Language
German
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Jer. Bosch hasch. III 58d gegen Babli 9b; Sifra אחרי Per• 6,6 mit Jer. Joma III 40d, nicht wie Babl. 32 &; Sif. אחרי Par. III, 3—7 mit Jer. Joma V 42 c, nicht wie Babl. 55 a. Dadurch erklärt sich auch z. B. die * auffällige Erscheinung, dass in Temura 28b ein Aussprach von B. Aschi zum Sifra hinzugeffigt wird, der bei uns im Sifra selbst (wie bereits Tos. das. bemerken) namens B. Akiba mitgeteilt wird. Der Satz fehlte also in der talm. Becension. — Zu S. יט: Betreffs אין למדין למד מלמד כקדשים hat Verf. merkwürdiger Weise nicht erwähnt, das nach dem Sifre Num. 127. (ed. Friedm. 46a) der Satz אין למידין למד מהלמד allgemein für die ganze Thora als Regel aufgestellt wird, was bereits B. Hillel und Rabed als dem Talm. Seb. 48 b wider• sprechend unerklärlich finden und B. David Pardo in seinem Kommentar nur ברוחק verantwortet. Bach Jer. Kidduschin 1,2 (59 a) ist B. Ismael der Tanna, der אין למדין למד מן הלמד behauptet, vgl das. und Sifre Num. 118. Wenn um letztere Bar. des Sifre in Seb. 57 a dahin geändert wird, dass למד מן הלמד auf 8הין und wie es scheint auf קדשים beschränkt wird, so zeigt uns SifteNum. 127 und Jer., dass Sifre Num. 118 hier das Ursprüngliche hat (gegen Dünner S. 42). Zur Rechtfertigung der Ansicht des Babli vgl. Hoffmann, Zur Einl. in die hal. Midraschim S. 7. — Zu S. בג: Verf. will in Seb. 59a die Worte בי מזבח — קטן מהביל versetzen. Dagegen spricht aber die Mach, zu Deut. (לקוטי בתר לקוטי S. 3), wo die Worte des R. Juda: ,הטן היה ודאי“ zeigen, dass דברים בבתבן sich auf קטן beziehen, das nach R. Juda buchstäblich und nach B. Jose sinnbildlich, wie נססר zu fassen ist, vgl das. — Zu S. כח: Die Erklärung zu זורק ודובק der Tosefta, wonach diese mit dem Sifre im Widerspruch ist, wird widerlegt durch Sifra Nedaba Par. IY, 12, זורק ורובג (vielleicht ist die richtige LA. דובג oder דובך von מרבך) zu lesen ist; wonach, wie schon Rabed erklärt Tos., Sifra und Sifre übereinstimmen.— Zu S. בו: Die Erklärung zu יבול יקדיד בםבין ist höchst gezwungen; vgl. die bei Hoffmann, Lev. I S. 140f. gegebene Erklärung. Zu S. 164: Die Behauptung, dass bei der Lehre בל שממנו לאשים die Worte מן השאור ומן הדבש ausgefallen sind, und dass demnach הקטרת שיריים nur mit שאור ודבש verboten ist, wie es aus der LA. in Tosefta, Sifre und Jerusch, sich ergibt, wird widerlegt im Magazin für die Wissenschaft des Judentums Jhrg. 1876, S. 169. Dass der babl. Talm. die הקטרת שיריים auch ohne שאור ודבש verbietet, ist klar aus Seb. 76b, Joma 47b, Sota 28a, Jebam. 100 zu ersehen. — Zu S. סח: Es wird der Bericht über die Disputation zwischen R. Jochanan b. Sakkai und den Sadducäem hinsichtlich der Erklärung des ממחרת השבת beanstandet, indem einerseits darauf hingewiesen wird, dass zu jener Zeit die Macht der Sadducäer bereits gebrochen, andererseits auch in anderen Punkten eine Disputation zwischen R. Jochanan b. Sakkai und den Sadducäem referiert wird, wobei es sich um alte Begebenheiten handelt, die sich lange vor B. J. b. S. zugetragen hatten (Meg. Taan. c. 5 und 8). Dagegen sei folgendes bemerkt Dass zur Zeit des B. Jochanan b. Sakkai die Opposition der Sadducäer gegen die Pharisäer noch nicht aufgehört hatte, beweist unter Anderm auch Tosefta Para III 8, (vgl. auch IY, 7), wonach zurZeit B. J. b. S. unter einen sadducäisch gesinnten Hohepriester eine סרה אדמה bereitet wurde. Dieser war wahrscheinlich der von Agrippa II. etwa im Jahre 62 n. eingesetzte Hanan b. Hanan (Jos. ant. XX 9,1). Yon einem כ״ד של צדוקים, das wahrscheinlich auch in den letzten Zeiten des Tempels ,tätig war, spricht auch Sanhedrin 52 b. Was aber die Stellen in Meg. Taan. c. 5 und 8 betrifft, so ist bei der letztem Stelle nicht im geringsten

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