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Zeitschrift für hebraeische Bibliographie · 1905-07-01 · 4 (Juli-August 1905) · p. Seite 122

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Journal
Zeitschrift für hebraeische Bibliographie
Volume
IX (1905)
Issue
4 (Juli-August 1905)
Date
1905-07-01
Page
Seite 122 (sequence 26)
Language
German
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122 — Werk vollendete (Ar. Lit. d. Jud. S, 159). Der Catalog beschränkt sich auf eine einfache Verzeichnung.; hingegen gibt er über das berüchtigte כתאב אלפלאחה des Betrügers. ibn Wahschijja (benutzt von Maimonides) zu n. 907 die ganze Literatur p. 73—78. 66. Salomo Alaimnl und Zunz. Im Art. Jüd. Lit. in Ersch u. Gr. S. 399 A. 22 ist richtig Zunz, Eine alte Stimme (Ges. Sehr. 11,177: Es spricht Don Salomo) angegeben; danach ist in Gatal. Bodl. p. 2277 ״Ein gefund. Brief“ (Ges. Sehr.. II, 182) zu berichtigen, ebenso in Gesch. Lit. S. 67 Z. 8. 67. Abraham Eleasar heisst der fingierte Verf. eines alten alchemistischen Werkes, zuerst Erfurt 1735 gedruckt, worüber das anonyme Werk: Beiträge zur Geschichte der höheren Chemie (Leipz. 1785, S. 664 n. 455) bemerkt: ״Unterhaltende Lectüre für Philosophen‘*. Ich erwähne diese Schrift, nach der 8. Auf., Leipz. 1760, unter Pseudo-Juden in Mtschr. 1893/4 S. 41, wo Abraham b. Simon u. s. w. aus Worms, angeblich Verf. einer Magie, folgt, die niemals gedruckt scheint. Dieseenthalten mss. in Wolfenbüttel, oben S. 60 n. 12, wo also die Worte: ״ist zweimal gedruckt“ (irrtümlich wegen Abr. b. Elasar’s Alchemie) zu streichen sind. 68. Parallelen zum Traum des Wezirs al-Kiffci, vom Erscheinen des verstorbenen Josef ibn Aknin.— Wilhelm von Malmesbürg (Gesta regum Anglorum 111 § 237, bei Carl Meyer, Der Aberglaube des Mittelalters, Basel 1884 S. 361) erzählt, dass zwei Geistliche in Nantes einander versprachen, spätestens 30 Tage nach dem Tode einander Auskunft zu geben, welcher griechische Philosoph richtigere Ansichten über die menschliche Seele gehabt habe, Plato oder Epikur. Der Erstgestorbene kam in die Hölle und schilderte ihre Qualen. Aehnliches erzählt Baronius vom florentinischen Arzt Marsilius Ficinus und seinem Freunde Michele Mercato (Meyer S. 362), wo noch andere ähnliche Erscheinungen. 69. I. Marquart, Osteuropäische und ostasiat. Beiträge .... Studien zur Gesch. des 9. und 10. Jahrh., Leipzig 1903. Der Verf. (dessen. Fundamente israelit. u. jüd. Gesch.. 1897 erschienen, s. Jgg. II, 80) bietet Vielerlei, was für jüd. Geschichte und Literatur von Interesse ist; die gegenwärtige Notiz soll bloss auf Einiges aufmerksam machen. In dem ausführlichen- Register S. 537 unter Juden wird angegeben: In Adiabene 288, in Armenien 284, in Assyrien 287, 298, im bosporanischen Reiche 301, in Hyrkanien 282, im Kaukasus (Bergjuden) 285, in Phanaguria 163, aus dem Römerreiche ausgewiesen 6. Unter den zahlreichen Nachweisungen über die Chasaren (Register S. 58£) finden sich auch solche über Bekehrung zum Judentum S. 5 u, 95, eine alte arab

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