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Zeitschrift für hebraeische Bibliographie · 1905-05-01 · 3 (Mai-Juni 1905) · p. Seite 73

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Journal
Zeitschrift für hebraeische Bibliographie
Volume
IX (1905)
Issue
3 (Mai-Juni 1905)
Date
1905-05-01
Page
Seite 73 (sequence 9)
Language
German
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73 dieses Buches die mühselige Arbeit des Verfassers, die Frucht vieljährigen Fleisses zu würdigen wissen. Ich gehe nunmehr daran, eine Anzahl von Einzelheiten zu berichtigen, die mir beim Lesen aufgefallen sind. S. 2 Z. 5ff. giebt der Verf. an, dass Matnoth Kehunah nicht.שילה, sondern שילה und als Kere am Rande שלו liest. Diese Angabe aber und die im Anhang S. III angeführte Belegstelle No. 1c geht wohl auf Minchäth Schai zurück, nicht aber auf die primäre Quelle, den Kommentar Mätnath Kehunah selbst. In den mir vorliegenden Ausgaben dieses Kommentars finde ich nur: ושילה פירש שהמלוכה שלו, also ganz wie bei Raschi. Davon, dass Matnoth Kehunah שלו gelesen habe, steht hier nichts.1) — Zu S. 37 1. Z.: Die Uebersetzung des Verf. verdunkelt den Sinn. בעייא אנא מיחנקוניה bedeutet: ich möchte ihn (sc. meinen Sohn) erwürgen״ und die Hinzufügung סבאיהון דישראל soll die gegen den Sohn ausgesprochene Verwünschung unschädlich machen, indem sie auf die Feinde Israels abgelenkt wird. S. 38 (Mitte) ist vom Patriarchen R. Jehuda I. die Rede, ״mit dem der Prophet Elia Verkehr pflog״. Der Verf. will doch diesen Verkehr nicht etwa als historische Tatsache hingestellt haben. -ד- Zu S. 41: Die vom Verf. im Anhang, Beleg No. 19 vorgenommenen Verbesserungen des Tanchuma-Textes scheinen mir nicht genügend gerechtfertigt. So ist namentlich der Anfang des Textes: לא יסור* שבט מיהודה זה כסא מלכות שג׳ כסאך אלהים עולם ועד שבט מישור מלכותך durchaus nicht verbesserungsbedürftig. — Zu S. 101, Z. 11 und 12. Die Annahme des Verf, dass Dunasch gleich Saadia (vgl. § 156 in der Schrift Dimaschs gegen Saadia) das Wort יקהת von der Wurzel קהל abgeleitet habe, bedarf insofern der Berichtigung, als die Notiz bei Dunasch ולו יקהת עמיפיתקהלו עמים nicht die Ansicht Dunaschs, sondern nur die Erklärung Saadias enthält. Die Gegenbemerkung Dunaschs hierzu fehlt — S. 110, Z. 1 st. ״Abnahme״ besser ״Verringerung“; das. Z. 4 st. ״bis ich getan habe״ erfordert der Sinn ״(auch nicht] bis ich getan haben werde״. — S. 117 Z. 14 v. u. st. im Hause 1. vom Hause; das. Z. 9 v. u. ist תרועם mit ״du wirst sie weiden״ unrichtig übersetzt; das. Z. 6. v. u. sind die Worte ״und im kleinen Synhedrion“ eine vom Herausgeber vorgenommene Interpolation des Textes im Anhang S. XU, Beleg Nr. 32. — Zu S. 121 Z. 3 v. u. ״Tausend ist das Allgemeine, das Besondere ist של*ה״“ ist nicht genug verständlich. Der Sinn der Stelle (s. Beleg Nr. 33) ist, dass in der Zahl 1385 die runde Hauptsumme (הכלל) tausend, die dazu gehörige detaillierte Summe (הפרט) 385 beträgt. -־י Die Uebersetzung S. 123. Z. 16 ff. (vgl. Beleg Nr. 33) ist Unrichtig. Die von Tobia b. Elieser gefundene Andeutung im Zahlenwerte von הסתר אסתיר besteht darin, dass der Buchstabe א von אסתיר als nicht zur Wurzel gehörig, die Zahl 1000 « אלך andeuten soll, der Zahlenwert der übrig bleibenden Buchstaben zusammen 335 beträgt. — Zu S. 126, Z. 7 v. u. עיקר נופל bei Raschi bedeutet nicht, wie der Verf. übersetzt, ״verba quiescientia״, sondern einen Wurzelbuchstaben, der auch wegfallen kann, נופל labil. — S. 139 Z. 26 st. ״Der Ungläubige״ .1 ״der Christ“. — S. 140 Z. 19-23 ist ungenau übersetzt. Namentlich muss es st. ״während der Termin eintrifft, noch den früheren Rang zu behaupten“ heissen: ״solange der bestimmte Termin noch nicht gekommen ist, [jedenfalls] den bisherigen Rang zu behalten“. — S. 143 Z. 3 und 4 sind die Anführungszeichsn und der Hinweis auf Esther 9,28 zu streichen, weil die Stelle kein Citat aus der Bibel ist. — ג) Wohl aber in der Ed. pr. Salon. 1594. [Nachträgliche Anm. des Rezensenten.]

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