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Zeitschrift für hebraeische Bibliographie · 1905-05-01 · 3 (Mai-Juni 1905) · p. Seite 71

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Journal
Zeitschrift für hebraeische Bibliographie
Volume
IX (1905)
Issue
3 (Mai-Juni 1905)
Date
1905-05-01
Page
Seite 71 (sequence 7)
Language
German
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71 züglich in aller Ausführlichkeit und dann noch einmal in extenso ge־ gehen ist, wird S. 129 dieselbe Erklärung, die sich ohne Angabe der Quelle 1m Kommentar über die Chronik findet, wieder im vollen Umfange angeführt. Die im Beleg No. 67, Anhang, S. XXIX ff. vollständig abgedruckte, S. 163 ff. übersetzte Auslegung des Nachmanides kehrt nochmals ausführlich als Citat aus Bachja b. Äscher, Anhang S. XXXIII ff. wieder, und auch dieses Citat wird S. 172 in wörtlicher Uebersetzung S. 172 ff. unverkürzt gebracht. Der im Anhang S. XXXV ff. abgedruckte Beleg No. 72 aus Jakob b. Aschers Pentateuch- Kommentar ist bis auf den Schluss nichts weiter als eine Aneinanderreihung älterer Erklärungen z. St. Wozu also hier und in der Ueber- Setzung S. 177 ff. zum zweiten oder gar dritten und vierten Male die volle wörtliche Wiedergabe, wo doch ein einfacher Hinweis auf die von Jak. b. Ascher erwähnten Erklärungen seiner Vorgänger genügt hätte, um einige Druckseiten zu sparen? Man kann doch nicht umhin, den Verf. der Vorliebe für Weitschweifigkeit zu zeihen. Bei der Häufigkeit von Citaten hätte der Verf. gut getan, besonders häufig vorkommende mitunter recht ausführliche Büchertitel durch freigewählte Chiffem zu ersetzen. P F hätte z. B. genügt um den Titel des oft citierten Werkes Baymundi Martini Pugio fidei adversus Mauros et Judaeos zu ersetzen. Aber selbst abgesehen von den Wiederholungen ist das Buch ausserdem durch zweckloses und nicht hierhergehöriges, wenn auch gelehrtes und interessantes Beiwerk namentlich in den Anmerkungen allzusehr belastet. Viele Anmerkungen sind überflüssig, da sie mit dem eigentlichen Thema nur lose zusamenhängen. Ob die zahlreichen Anmerkungen über Messiasnamen, Erlösungsjahre, messianische Bewegungen Exilsh&upter, Davididen zur Geschichte der Auslegung von Gen. 49,10 gehören, mag dahingestellt bleiben, aber statt der vielen zerstreuten Anmerkungen wäre eine Reihe von besondem Excursen hierüber als Nachtrag zum Buche besser am Platze gewesen. Das ganze Cap I, S. 4—19, das Spuren ältester Auslegung nachweisen will, hätte ohne Schaden wegbleiben können, da diese Spuren in allen den Stellen, wo der Verf. sie gesucht hat, sich nicht finden lassen, sondern erst in den ältesten Versionen. Von S. 86 —41 gehört nur S. 86,. Z. 25—31 und Anm. 2 das. zur Sache. Ebenso ist S. 48—49, Z. 8. S. 51 die Stelle aus Clemens Alexandrinus, S. 52 Absatz (4) aus Tertullian, S. 53, Abs. (5) b, S. 99, Abs. (1) aus Eldad ha-Dani, S. 285 d) bis 287 über die Samaritaner, S. 291, S. 295 Abs. (7) S. 450 Abs.;(1, S. 452 Abs. (3) und manches andere überflüssig. S. 66—71 gehört nicht eigentlich zur mittelalterlichen, sondern zur neuzeitlichen Auslegung von Gen. 49,10, die erst im zweiten Bande besprochen werden soll. Statt des wohltuenden Streben! nach Kürze und Selbstbeschränkung verrät das Buch ein Wohlgefallen an Ausführlichkeit. Wo nur immer Gelegenheit sich bietet, ein Stück Gelehrsamkeit anzuknüpfen, kann der Verf. der Verlockung nicht widerstehen. Die vielen Wiederholungen anstatt der Verweisungen auf früher gesagtes oder später zu sagendes erhöhen freilich die Bequemlichkeit der Benutzung des Buches, da sie dem Leser oftmals das N&cbschlagen ersparen. Zu den zwecklosen, mitunter sogar störenden Zutaten des Buches gehört auch die Hinzufügung von Jahreszahlen zu fast jedem im deutschen Texte vorkommenden biblischen und nachbiblischen Eigennamen und Faktum. Gewiss beabsichtigte der Verf., dadurch den wissenschaftlichen Wert seines Baches zu erhöhen. Aber machen denn die hinzugefügten Zahlen auf Wissenschaftlichkeit Anspruch? Das wird der Verf. zum mindesten in Bezug auf die Zeifc

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