Zeitschrift für hebraeische Bibliographie
- Journal
- Zeitschrift für hebraeische Bibliographie
- Volume
- IX (1905)
- Issue
- 2 (März-April 1905)
- Date
- 1905-03-01
- Page
- Seite 60 (sequence 28)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 88% known words query
- IRI
…/2254995-7565914-7600153--1726-2256646- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
60 (s. Jg. VIII, 149). Heber die Verlegung nach Mainz weiss ich im Augenblick Nichts zu sagen. Die Red. der ״Germania Jud.“ mag davon Notiz nehmen. 7 De constitutione baculi Jacobi, n. 1234 4 f. 38 (III, 69); so heisst das von Levi b. Gerson erfundene astronomische Instrument in der lateinischen Uebersetzung. 8 Compositio quadrantis profanis Indonm, n. 281612 (VII, 37)! Wie kann man solchen Unsinn drucken lassen?! Ich lese Prophatii (ti für n ) Judaei, also der Quadrant des Jakob b. Machir, gen. Prophatius, der nicht weniger als dreimal lateinisch bearbeitet ist (Die hebr. Uebers. S. 608); eine Anfangszeile wäre hier sehr nützlich. 9 Galendarium Judaicum cum brev. noticiis historicis, n. 28617 f. 259 (XV. Jahrh., VII, 71). 10 ״Unverständliche Formeln, wie es scheint hebraeisch“, n. 3107 7 f. 119-20 (VII, 217). 11 Manassis b. Israel Compendium Cabbalae, n. 3125 (XVI—XVII Jahrh., VII, 229). Welches Buch mag das sein? 12 De Talmud et de Alchorano (so), n. 3141 22 f. 125/6 (VII, 244). 13 Abraham’s, eines Juden aus Worms(!), des Sohnes Simons, Buch der alten Magie an seinen jüngern Sohn Lamech(!)1), n. 3488 1 f. 1—31 (VIII, .34, wo auch andere Nummern angegeben sind, die ich nicht aufsuchen kann). Der Verf. ist ein Christ, das Machwerk ist zweimal gedruckt, s. Monatsschrift 1893/4 S. 41. — In n. 3488 folgen von derselben Hand: Jüdische Gebete, von S. J. aus d. J. 1608, 1609, und Gebete, so die Juden durchs ganze Jahr beten. u ״Eine gewisse Wunderzeittung (so) von einer schwangeren Jüdin von Binzwangen, vier Meil von Augspurg, welche kürzlich den 12. Sept. des nächst verschinen (15)74 Jars (so) anstatt zwayer Kinder zway leibhafte Schweinlein oder Farlein gepracht hat. Getruckt zu Strasspurg“, n. 36868 f. 69—71 (VIII, 115).—2) Wenn ich mich recht erinnere, habe ich dasselbe oder Aehnliches als Strafe für ein Vergehen gefunden, vielleicht in C. Meyer, der J) ״Lemech“ ist im Jüdisch-dentschen so viel als Dummkopf; kein ־Wormser Jude hätte seinen Sohn 80 genannt. [2) Derartige Berichte sind als Flugblätter oft gedruckt. Mir liegt ein Einblattdruck (grossfolio) vor mit der Ueberschrift: ״Jüdischer Postillion von Frankfurt nach Prag und Westphalen“. Darunter eine bildliche Darstellung der Niederkunft mit einer Sau und die Beschneidung. Es folgt eine genaue Beschreibung des Herganges. F>.]