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Zeitschrift für hebraeische Bibliographie · 1905-01-01 · 1 (Januar-Februar 1905) · p. Seite 12

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Journal
Zeitschrift für hebraeische Bibliographie
Volume
IX (1905)
Issue
1 (Januar-Februar 1905)
Date
1905-01-01
Page
Seite 12 (sequence 12)
Language
German
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natsscbrift 44, 612). — ib. 14 b wird והיו in ms. Fl. mit in ed. D. dagegen mit פיכובאן übersetzt (K. notiert diese Variante nicht). Der Unterschied zwischen diesen beiden Uebersetzungen ist der, dass sich nach der ersteren והיו auf die Himmelslichter bezieht, nach der zweiten dagegen auf das unmittelbar vorhergehende Tag und Nacht. Die Auffassung Saadja’s ist die letztere, und wird er deshalb von sämtlichen Karäern angegriffen (s. JQR. 17,170 und die dort verzeichneten Stellen). — ib. 26 ist in ed. D. nach ב^ורתנא כשבהנא noch מסלטא hinzugefügt, was ebenfalls durch Ihn Esra bezeugt wird (s. Der. z. St.) — Auch bei ganz neutralen Uebersetzungen hat D. meistens das Richtige gegenüber Fl. So wird hier 1,6 רקיע mit in D. dagegen mit גלד übersetzt; diese Uebersetzung findet sich nun auch bei Saadja zu Ps. 150,1 (in Ps. 19,2 lautet die Uebersetzung מקוה;(פלך ib. 7 bei Fl. , bei D. מלאם, was mit sämmtlichen anderen Stellen (Ex. 7,19; Lev. 11,36; Jes. 22,11) übereinstimmt (vgl. auch Abulwalid s. v. mp), usw. — Andererseits mögen manche Lesarten in Fl. ursprünglicher sein, so wenn hier אדמת mit *.׳ot und nicht, wie bei D., mit אר<ן übersetzt wird, auch mögen manche den Bibeltext erläuternde Zusätze erst später hinzugekommen sein, so in 1,30 der Zusatz אלי אן nach den Worten נפס חיה (dieser Zusatz fehlt auch in ed. Jerusalem)* aber im Grossen und Ganzen wird man doch zugeben müssen, dass uns im ms. Fl. ein stark überarbeiteter Text vorliegt, und dies wird auch auf dem Titelblatt der Handschrift direkt hervorgehoben (s. K. p. VIII, n. 2)1). Dessen ungeachtet stimmen wir K. bei, dass Derenbourg’s Text nicht immer der ursprüngliche ist und dass die Florentiner Handschrift bei einer Ausgabe von Saadja’s Pentateuch eingehend zu berücksichtigen war (der kritische Apparat in ed. D. ist überhaupt recht dürftig). Interessant ist auch die Einteilung der Tora-Abschnitte in Ms. Fl., die weder mit den üblichen Kapiteln, noch mit den פרשיות, noch mit den סדרים übereinstimmt. So zerfallen Gen. I—rIV in 5 Abschnitte 1 die mit 1,1; II, 4; 11,18; IV, 1 u. IV, 16 beginnen. Eine vollständige Edition dieser Handschrift wäre also in vielfacher Hinsicht sehr wünschenswert. — Eine ebenfalls stark überarbeitete Recension von Saadja’s Uebersetzung ist die zu Gen. und Ex. in der Leidener Handschrift, Cod. Warn. 377, die Lagarde in s. Materialien z. Geschichte und Kritik d. Pentateuchs I ediert hat. Sie wurde 637 H. (1239/40=־) beendet und ist ebenfalls mit arab. Lettern geschrieben. Kahle giebt nun als nr. VI die Verse Ex. IV, 20 26 nach drei Versionen: a) nach ms. Fl.; b) nach ed. Lagarde und c) nach der samar.-arab. Uebersetzung (nach älteren Handschriften nebst den Abweichungen in ed. Kuenen). Hier gehen die Versionen in 24b—26 sehr stark auseinander. Während nach ed. D. die Todesgefahr nicht Mose, sondern dem Kinde gedroht hat (פאגא [1. ולדה מלאך אללה פטלב קטלה [קתלה), haben ms. Fl. und ed. Lagarde p m P &Jb5 wJJhs *JUt 0L>li resp. (ed. *Jbcäj) xLääj was vielleicht ursprünglicher ist‘2). Noch grösser sind die Abweichungen נ) Mehrere Einzelheiten bleiben für eine besondere Abhandlung vorbehalten. 2) Das folgt vielleicht daraus, dass Ibn Esra z. St. die erstere Ansicht

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