Zeitschrift für hebraeische Bibliographie
- Journal
- Zeitschrift für hebraeische Bibliographie
- Volume
- VIII (1904)
- Issue
- 5 (September-Oktober 1904)
- Date
- 1904-09-01
- Page
- Seite 158 (sequence 30)
- Language
- German
- Belongs to
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iS8 — Anhang I. (Literatur). Reifmann, Jacob, למשלוח מנות Prag 1860; J. n. 9 enthält nicht materia medica (H. B. XV, 87), sondern ein alphabetisches Verzeichnis hebräischer Namen von Nahrungsmitteln. Preuss, J.j Neuere Arbeiten über biblische und talmud. Medicin, in Isr. Monatsschrift (1897) n. 11 u. ibid. 1902 n 2 (mir nur aus der Notiz ZfHß. 11,146 bekannt). Rattrey, Alex., Med. Dr., Divine Hygiene, London 1903, 2 Bände (655 u. 745 S.). Schon der Titel charakterisirt dieses Werk als ein theologisches. Der Verf. hat sein Buch (eine Ausführung seiner 1879 anonym erschienenen ״Bible Hygiene״) einem Theologen vorgelegt, um die Orthodoxie zu bescheinigen, einem Arzte wegen der medical soandness. (Schluss folgt.) 4 Miscellen. Zur Inkuiiabelnkiinde. Maimonides משנה תורה und Jakob b. Ascher’s טורים gehörten zu den Schulbüchern, für die schon früh ein Bedürfnis vorlag, daher figurieren diese Bücher schon unter den ersten hebräischen Drucken. Aus טור [Soncino 1490] (CB. nr. 5500,2) hat Salomo b. Moses Soncino eine Schulausgabe hergestellt, indem er טור א״ח umbrach u. daraus die von Stein- Schneider CB..n1\ 5600,22 erwähnte Ausgabe bildete. Dieses höchst seltene Buch in 4° besitzen ausser der Bodleiana, noch Simonsen (Kopenhagen) [Katalog Rabbinowicz (1884) nr. 644] und E. N, Adler (London). Schon Rabbinowicz hat in seinem מאמר על הדפסת התלמוד S. 22 Anm. nachgewiesen, dass aus der Folioausgabe des מכלול von David Kimchi Konstantinopel 1584 (CB. nr. 4821, 87) eine Schulausgabe in Octav durch Umbrechung der Columnen entstanden ist. טור א״ח (CB. nr. 5500, 22) ist demnach von Salomo b. Moses Soncino er. 1490 gedruckt worden u. gehört zu den hebräischen Inkunabeln. B. Friedberg. Notizen. Der Namen Chelbo. In meiner soeben erschienenen Schrift פתרוני רבי מנחם בן חלבו לכתבי הקרש (Warschau 1904), habe ich behauptet (p 5, n. 1) dass der Name Chelbo, den zwei Amoräer getragen haben, nachher nur noch bei dem genannten ältesten Vertreter der nordfranzösisbhen Exegetenschule anzutreffen ist. Indessen bewährt sich auch hier der Grundsatz: לא ראינו אינה ראיה! Es ist mir nänilich entgangen, dass unter den Opfern des Jahres 1096 in Mainz auch ein Moses ben Chelbo nebst seinen zwei Söhnen, Chelbo und