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Zeitschrift für hebraeische Bibliographie · 1904-09-01 · 5 (September-Oktober 1904) · p. Seite 148

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Journal
Zeitschrift für hebraeische Bibliographie
Volume
VIII (1904)
Issue
5 (September-Oktober 1904)
Date
1904-09-01
Page
Seite 148 (sequence 20)
Language
German
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Dichtung also ist als Grundlage der Handschrift zu betrachten, von der im Vorwort zum ״Artushof“ die Rede ist. Wann diese Handschtift geschrieben wurde, lässt sich nicht mit Sicherheit feststellen. Da aber ihr Verfasser wahrscheinlich die Tristansage und die Er- Zahlung von den sieben weisen Meistern kannte (s. weiter unt.), die Prosaversion der ersteren und die deutsche Fassung der letzteren aber — wodurch beide erst weiteren Kreisen bekannt wurden — erst vom Ende des fünfzehnten Jahrhunderts ab gedruckt worden sind, so ist zu vermuten, dass die auf Wirent basierende handschriftliche Bearbeitung des Wigalois in prosaischer Form, die die Grundlage für die uns erhaltene Dichtung ist, frühestens im 16. Jahrh. entstand. Wahrscheinlich ist sogar die Entstehungszeit erst der Anfang des siebenzehnten Jahrhunderts. Dafür spricht vielleicht die Erwähnung des Grossherzogs von Toskana als eines der Grossen von Artus.’ Hofe. Das an sich so sonderbar erscheinende Vorkommen dieses Namens wird begreiflich, wenn wir bedenken, dass der Grossherzog von Toskana im letzten Jahrzehnt des 16. ■Jahrh. die verfolgten Juden beschirmte und so ihnen nicht unbekannt war. Die Erwähnung dieses Fürsten gerade um oder nach 160Q, scheint also nicht so befremdend wie zu einer anderen Zeit. — Auch die Sprache des erhaltenen Artushofes spricht nicht für die Entstehung in früherer Zeit. ■; (Schluss folgt). Miszellen und Notizen von M. Steinschneider.1) , , 46, Jehuda ha-Levi ist Verf. der in גנזי ירושלים II, 1901 mit dem Namen Jehuda edirten Hymnen: אבל אשמים אנחנו S. 23 (Jemen, n. 87), יחיד נמצא לכל דורשיו 'S. 24, 24 כמה גדרת. בעביb, יודע ועד אפך עד מתי (s. Zunz, Lit. S. 203; —. vgl. Mise. 1, Jahrg. V, 126). 47 ׳.;Satyren gegen Juden (vgl. n. 16). Koschere Leseiibel fer unsere Leit. Zeglaich ne Handpostill fer alle stillen un läuten Verehrer der Kinder Israels, besonder for gesellige Vereine un sonstige• Ordens. Kofe beizeyt habe ich se, und ich hahss Samuel Stussberg, practischer Schulmahn. Thail 1. Prosaische Lehrstücke, Paderborn 1876• Thail 2. Dramatische Lehrstücke, Paderborn 1877. ■' 48. Israel in Noth, oder die Judenmarter in Damaskus u. ss. w. mit einem ״christlichen Schlussliede“. 1 BL, Druck und *) Zu S. 125 bemerkt Hr. Dr. Weinberg, dass das Chron. 1692 beweise. Zu YII, 159 (zu E. 91) Pizarro, Ghirondi S. 4 n. 95 (Pilzaro) gibt die Sprache nicht an, נ״י ביד די רוסי כ״ש בוז״ב דצ״ב, d. h. im Dizion.; Benjäcob 664 n. 226 sucht es daher vergeblich unter den hebr. mss. de RoSsi.

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