Zeitschrift für hebraeische Bibliographie
- Journal
- Zeitschrift für hebraeische Bibliographie
- Volume
- VIII (1904)
- Issue
- 5 (September-Oktober 1904)
- Date
- 1904-09-01
- Page
- Seite 138 (sequence 10)
- Language
- German
- Belongs to
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138 giebt daher eine sehr reiche Zusammenstellung derselben* die allen Anforderungen genügt. Bei Vielen Spracherscheinungen des Hebräischen zieht der sprachkundige Verf. zur Aufhellung Analogieen aus den europäischen Sprachen heran, wobei auch das Ungarische (S. 270 unten) nicht fehlt. —־ Bevor ich auf Einzelheiten eingehe, möchte ich noch zu bedenken geben, ob die allzu strenge Scheidung der Formen- und Satzlehre yom pädagogischen Gesichtspunkt richtig ist. So z. B. behandelt Verf. die Steigerung der Adjektiven und die Bildung der zusammengesetzten Zahlen nur in der Satzlehre (279ff.), so dass der Lernende, nachdem er Adj. und Nom. durchgegangen, noch nicht weiss, wie im Hebräischen ״schöner“ and 127״“ gesagt wird. Die Schematisierung der Sätze (306 348 ־) ist die Uebertragung eines fremden Systems auf das Hebräische. Dieses Bedenken gegen die ״hebräische Syntax“ im Allgemeinen ־־־־ nicht nur gegen die vorliegende Grammatik —־ glaube ich nicht unterdrücken zu sollen. Es sei dein aber, wie ihm wolle, sicher ist, dass weder Anfänger, noch Fortgeschrittene aus solch kompilierten Regeln Nutzen ziehen können. In ein Schulbuch gehören nur die einfachsten Punkte der Syntax. Ich halte es in diesem Punkte mit dem Verf. (Schluss der Syntax) für viel ratsamer, Zeit und Mühe auf die Lesung des heiligen Textes selbst zu verwenden, wodurch viel leichter und sicherer hebräische Sprachkenntnisse erworben werden. Der Druck des Hebräischen ist, wie der Verf. selbst gefühlt hat, nicht ganz korrekt. Wir werden seinen in der Vorrede ausgedrückten Wunsch erfüllen und eine Liste der uns aufgestossenen Druckfehler zusammenstellen. Manches scheint aber nicht in diese Kategorie zu gehören und bedarf der Berichtigung. In der folgenden Aufzählung. bedeutet die erste Zahl die Seiten, die zweite die Zeilen und ». ״von unten“. Die Berichtigung folgt nach einem Doppelpunkt. 3,5ü. יוכלב :וסלב richtig mit Oaleb wiedergegeben. - 6,1 ח$£) Pattäh* So konsequent. Demnach müsste Verf נןמץ vokalisieren. Allgemein wird פחח Patach gesprochen; indess ist auch תךן§ (und פחח?) möglich, aber keineswegs PPBחירק 6,6 — ״ Ohiriq., Um den entsprechenden kurzen Vokal schon im Namen desselben zu veranschaulichen hat man früher alle Vokale so benannt, dass die erste Silbe den langen und die zweite den kurzen darstelle. Verf. ist bei allen andern langen Vokalen von dieser Gepflogenheit abgegangen, er hätte also auch beim Chiriq keine Ausnahme machen sollen. Die Ansichten über die Aussprache der Vokale diffederen, wie man aus der soeben in ״Hebrew Union College Annual“ (Cincinnati 1904) erschienenen Abhandlung ״The Names of the Hebrew Vowels“ von C. Levias ersehen kann. — 14,2 טעמים (Accente). Dies ist die vulgäre Aussprache. Ob aber ט;ןסיס nicht richtiger sei, mag dahingestellt bleiben. —4 ,18 ־ u. und 63,13 יאמר• Dies wäre die Pausälform, die nichtpausale Form lautet ייאמר wie 86,1 richtig angegeben wird. 26,16 כיתרון wäre neben י0רןץ? nicht aufzuführen