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Zeitschrift für hebraeische Bibliographie · 1904-07-01 · 4 (Juli-August 1904) · p. Seite 120

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Journal
Zeitschrift für hebraeische Bibliographie
Volume
VIII (1904)
Issue
4 (Juli-August 1904)
Date
1904-07-01
Page
Seite 120 (sequence 24)
Language
German
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Ich hab’ bei all mein Tagen, viel von König Artis Hof hören sagen, As wie man sagt ein alt Sprichwort her Es geht hinnen zu, as wenn es König Artis Hof wärj Doch hab' ich ausgereist gar mannich Land Und hab’ mein Tag ni kriegen in mein’ Hand Kein Buch, dass ich es hatt’ gelesen, oder wo es war gewesen Biss ich hab’ eins gefunden geschrieben aus, in meines Vaters Haus Da hab'jich mich nit lang tun säumen und hab’ dis Buch gestellt in Reimen, Is es gleich nit gesetzt gar wol, so is es mein erstes Mal .... Drum komt geschwind zu laufen, und kauft geschwind denn ich hab’ nit viel mehr Dass ihr solt soche sein zu kommen in Erez Isroel anein Bald in unsem Tagen, drauf wollen wir Amen sagen Zu Ehren allen Mannen, jungen Meidlich und Weiber, Gestelt durch euren Dienstwillgen Joseln Witzenhausen den Schreiber. 2) Durch den Hinweis auf die Aehnlichkeit am Schlüsse des Vorwortes der Josel’schen Bibelübersetzung mit dem Schlüsse dieses Vorwortes. Was zunächst die letztere Begründung betrifft, so ist die Aehnlichkeit zwischen dem Vorworte zur Bibelübersetzung und dem Artushof nicht grösser als die mit irgend einem anderen jüdischdeutschen Texte jener Zeit. Die auf die Verdienstlichkeit des in Frage kommeuden Werkes bezüglichen Wendungen und Phrasen begegnen uns unendlich häufig in ähnlicher Form. Eingehender müssen wir uns mit dem oben citierten Vorwort beschäftigen; nach diesem scheint kein Zweifel darüber walten zu können, dass Josel tatsächlich der Verfasser ist. Vergleichen wir aber die anderen, bisher nicht berücksichtigten Ausgaben, so finden wir — wenn wir von der abweichenden Version Prag, die von niemand dem Josel zugeschrieben wird, absehen — dass wohl die späteren Ausgaben Wilhermsdorf und Fürth genau mit Wagenseil übereinstimmen, dass dagegen der erste Druck, der uns erhalten ist, Amsterdam, und mit ihm Hanau, von Josels Verfasserschaft keine Silbe erwähnen. Das kurze Amsterdamer Vorwort lautet: Hört zu, ihr liebe Leit Weil is komen die Zeit

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