Zeitschrift für hebraeische Bibliographie
- Journal
- Zeitschrift für hebraeische Bibliographie
- Volume
- VIII (1904)
- Issue
- 4 (Juli-August 1904)
- Date
- 1904-07-01
- Page
- Seite 104 (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 96% known words query
- IRI
…/2254995-7565913-7600146--1563-2256490- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
104 JAHRBUCH der jüdisch-literarischen Gesellschaft (Sitz: Frankfurt a. M.) 1903 - 5664. Frankfurt a. M., J. Kaufmann, 1903. VII, 326 S. 8®. M. 12.— JAMPEL, S., Die Wiederherstellung Israels unter den Achämeniden. Kritisch-histor. Untersuchung mit inschriftl. Beleuchtung. [Aus: ״Monatsschrift f. Gesch. u. Wiss. d. Judenth.“] Breslau, W. Koebner in Komm., 1904. VIII, 171 S. 8°. M. 2.— JEREMIAS, A., Das alte Testament im Lichte des alten Orients. Handbuch zur biblisch-orient. Altertumskunde. Mit 145 Abbild, u. 4 Karten. Leipzig, Hinrichs, 1904. XIV, 383 S. 8®. M. 6,50. JONGE, M. de, Jüdische Schriften. III u. IV. Messias, der kommende jüdische Mann. Sturz der kirchlichen, Stabilierimg der jüdischen Messias-Lehre. Berlin, H. Schildberger, 1904. 200 S. 8°. M. 3.— JUSCHKEWITSCH, C., Die Juden. Erzählung. (In russ. Sprache). München, Dr. J. Marchlewski u. Co., 1904. 202 S. 8®. M. 2.— KATZ, A., Der Chassidismus. Berlin, M. Poppelauer, 1904. 34 S. 8®. M. 0,60. KLAUSNER. M. A., Die Gedichte der Bibel in deutscher Sprache. Mit Buchschmuck von Judith Klausner. 3 Tie. 2. u. 3. Auf. Berlin, S. Calvary u. Co., 1904. V, 219, 306 u. 225 S. 8°. M. 4.— KOEN1G, E., Im Kampfe um das Alte Testament. 2. Heft. Alttestamentliche Kritik u. Ofienbarungsglaube. Vorträge. Gr. Lichterfelde-Berlin, E. Runge, 1904. 55 S. 8°. M. 0,90. KRAMER, J., Das Problem des Wunders im Zusammenhang mit dem der Providenz bei den jüdischen Religionsphilosophen des Mittelalters von Saadia bis Maimüni. Strassburg i. E., Josef Singer, Buchhandlung, 1903. 108 S. 8°. [Die vorliegende Arbeit ist eine Strassburger Doktordissertation. Als eine solche Erstlingsarbeit erhebt sie sich aber die üblichen aus ähnlicher Veranlassung entstandenen Arbeiten und stellt eine immerhin beachtenswerte Leistung dar, die zu guten Hoffnungen für die .Zukunft berechtigt und uns den Wunsch hegen lässt, dass der jugendliche Verfasser auf diesem Gebiete weiter sich betätigen und der Erforschung der jüdischen Religionsphilosophie, der die jüdischen Theologen leider nur selten ihre Studien zuwenden, in ihm ein wertvoller Mitarbeiter heranreifen möge. Der Verfasser zeigt sich in der religionsphilosopbischen Literatur von Saadja bis Maimonides gut orientiert, und es fehlt ihm auch nicht an dem Streben wie an der Befähigung, sich zu einer selbständigen Auffassung der von ihm behandelten philosophischen Lehren hindurchzuringen. Seine Darstellung leidet jedoch unter einem Mangel an Konzentration, an scharfer begrifflicher Umgrenzung des von ihm in’s Auge gefassten Problems.