Zeitschrift für hebraeische Bibliographie
- Journal
- Zeitschrift für hebraeische Bibliographie
- Volume
- VIII (1904)
- Issue
- 2 (März-April 1904)
- Date
- 1904-03-01
- Page
- Seite 43 (sequence 11)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 89% known words query
- IRI
…/2254995-7565913-7600139--1500-2256429- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
43 WEBER, A., Weiches sind die bisherigen Ergebnisse des Streites über Babel und Bibel? Ein Vortrag! Mühlhausen i. Th., Th. Pecena, 1903. 26. S. 8°. M. 0,10. [Aus: ״Ev.-luth. Sonn tagsblatt d. Immanuelsynode.] ZAPLETAL, F. V., Grammatica linguae hebraicae cum exereitiis et glossario. Studiis academicis accomodata. Paderborn, F. Schöningh, 1902. M. 2,80. ZIMMERN, IL, Keilinschriften und Bibel nach ihrem religionsgeschichtlichen Zusammenhang. Ein Leitfaden zur Orientierung im sogenannten Babel-ßibel-Streit, mit Einbeziehung auch der neutestamentKchen Probleme. Berlin, Reuther und Reichard, 1903. 54 S. mit 9■ Abbild. 8°. M. 1— [Vom Standpunkte des Assynologen die entschieden gediegenste Schrift in dem nun schon unerquicklich werdenden Bibel und Babelstreit Verfasser bietet allerdings hier nichts Neues, was er nicht schon in der 3. Aufl. seiner Bearbeitung von Schräders: Die Keilinschriften und das Alte Testament, Berlin 1903, dargelegt hat (Einzelnes in populärer Form in »Der alte Orient, 9. Jahrg. Heit 3) und will diese Schrift auch nichts anderes, als eine den augenblicklichen Stand der Assyro־ - logie repräsentierende Zusammenfassung des in jenem grösseren Werke gebotenen• sein. Die einzelnen Kpp. behandeln die Sintflut, Urväter, Weltschöpfung, Paradies, Gügamosepos, Kultgebräuche, Sabbat, Hymnen und Gebete. Polytheismus, der Christus Jesus, Taufe und Abendmahl, Buch des Lebens und Gerichtsbuch, Praedestination, Engel und Teufel, 1 Totenreich und Jenseitsglauben. Beachtenswert ist, dass Z. noch immer an seiner in KHT8 ausgesprochenen Behauptung, wonach es sehr fraglich erscheint, ob in Personennamen in Geschäftsurkunden der ,Hammurabi-Zeit der Name Jhwe vorkommt, festhält(pag. 34 Anm. 1) und dass von Monotheismus bei der Babyloniemkeine Bede sein könne. Ob der von L. W. King veröffentlichte undhier (p. 35 fl) ins Deutsche übersetzte Hymnus durch eine wenn auch nur relativ hohe Vorstellung von der Gottheit, oder auch nur durch sonstige Schönheit• sich auszeichnet, muss ernstlich bezweifelt werden. Wie anders, grossartiger und tiefer repräsentieren sich uns doch die alttestamentlichen Hymnen! Herzog]. H. ABTEILUNG. Zu den Mitteilungen .über JosuaSegre ,und seine Werke (oben p. 20ff.). Obgleich es an und für sich recht gleichgültig sein könnte, ob Samuel Nachmias im Alter von 37 Jahren oder als 70jähriger Greis seinen Glauben und seinen Namen (in Giulio Morosini) wechselte, muss ich doch, da Herr Dr. Krauss (oben p. 73) meine Angabe