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Zeitschrift für hebraeische Bibliographie · 1904-03-01 · 2 (März-April 1904) · p. Seite 42

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Journal
Zeitschrift für hebraeische Bibliographie
Volume
VIII (1904)
Issue
2 (März-April 1904)
Date
1904-03-01
Page
Seite 42 (sequence 10)
Language
German
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‘ doppelter Weise, einmal ihrem Glaubensbekenntnisse und dann ihrer körperlichen Beschaffenheit nach beurteilen müssen. Str. untersucht nun diesem Vorwürfe gemäss die Juden vom kulturhistorischen Standpunkte,% der ihm aber allein, wie bereits erwähnt, zur Definition der Juden nicht genügt, und dann vom anthropologisch-somatischen Standpunkte aus, und kommt zu dem Hauptergebnis: ״Die Juden sind die Nachkommen eines alten Kulturvolkes das dem südlichen Zweige der mittelländischen, weissen Rasse entstammt und in Kleinasien und Nordafrika seine Sitze hatte. Die dort lebenden Juden haben heute noch den ursprünglichen südmittelländischen Rassencharakter bewahrt, während diejenigen, die sich ünter andern Zweigen und Völkern ihrer Rasse angesiedelt haben, entweder deren körperliche Eigenschaften mit den eigenen verschmolzen, oder sich durch starke Inzucht zu einem lebhaften individuell gefärbten Typus auf der Basis ihrer Stammesrasse ausgebildet haben.“ ״Für den europäischen Juden ist weder das Glaubensbekenntnis (sic!) noch die als semitisch gebrändmarkte körperliche Bildung das Charakteristische, das ihn von den Individuen seiner Umgebung unterscheidet, sondern einzig und allein die üeberreste seines ursprüglichen Rassencharakters, die an den südlichen Zweig der weissen Rasse erinnern“. Zum Schlüsse erweitert noch Str. die anthrop.-somatische Definition mit einer anthropol.-psychischen und hält von diesem Standpunkte* aus die Mission der Juden noch nicht beendet. Man wird gegen manches in dieser Brochüre vorgebrachte Einwendungen erheben können, im Grossen und Ganzen aber, namentlich Was die anthrop.- somatischen Untersuchungen anlangt, ihren Inhalt als höchst anregend und belehrend bezeichnen müssen. Herzog]. TORGE, P., Aschera und Astarte. Ein Beittag zur semitischen Religionsgeschichte. (Diss. Greifswald) Leipzig, Hinrichs, 1902. 59 Ö. 8°. M. 2 - ULMER, FR., Die semitischen Eigennamen •im alten Testament auf ihre Entstehung und Elemente hin untersucht. TI. 1 (Diss. Erlangen) Leipzig, Druck von Drugulin, 1901. 44 S. 8°. URQUHART, J.,-Die neueren Entdeckungen und die Bibel. 5. Bd. Von den Büchern der Chronica bis zum Evangelium Johannes. Uebersetzt von E. Spliedt. Stuttgart, M. Kielmann, 1904.XU, 376 S. mit Abbüd. 8°. M. 4— -- dasselbe. 1. Bd. Von der Schöpfung bis zu *Abraham. Uebers. von E. Spliedt. 4. Atifl. Stuttgart, M. Kielmann, 1904. XVI, 341 S. 8#. M. 4. VERHANDLUNGEN ünd• Beschlüsse der Generalversammlung des Rabbiner-Verbandes in Deutschland zu Frankfurt a. M. am 7. und 8. Juli 1902. Frankfurt a. M., J. Kaufmann, 1903. VII, 130 S. 8°. M. 1— WALDERSEE, Grf. Elisabeth. Vorbilder im Alten Bunde. II. TI.!. Hälfte: Gottes Bund mit Israel. Kassel, Röttger, 1902. 224 S. (ili;> 8°. M. 2—

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