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Zeitschrift für hebraeische Bibliographie · 1904-01-01 · 1 (Januar-Februar 1904) · p. Seite 30

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Journal
Zeitschrift für hebraeische Bibliographie
Volume
VIII (1904)
Issue
1 (Januar-Februar 1904)
Date
1904-01-01
Page
Seite 30 (sequence 30)
Language
German
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38. Hebraisten: 1. Noxrelius. (ZfHB. 17,14 n. 298,..wo. der vollständige. Titel des hier beschriebenen Buches). DieDiatyposis ist 1702 in der Jugend des Verf., als Dissertation verfasst, aber erst 1746 gedruckt. Die besonders paginierte Vorrede wider■? legt (p. 3—8) hauptsächlich eine dem Gegenstände der Abhandlung ganz fremde Behauptung in Qlavns Q. Celsius, fiibliothecae.Upsal., historia (Ups. 1745 in einem ehemals Diez’schen Bande der k. Bibliothek in Berlin mit der Diät, zusammengebunden). Das Schriftchen selbst, dessen QueBen Buxtorfy Wagenseil u. dergl., zerfällt in 8 Kapp.: 1. de variis. nominibus,. quibus Jude•: orum Academiae veniunt. Diese Namen .bestehen aus 111 Klassen: I. hebräische בית המדרש (p. 3), בית כנסת ,(10) בית רבנן ,(9) ישיבה עלייה (so, 12), 14) כרם), II. chaldäisch ,(15) חו־ביצא ,(14) בית המדרש בית אולפנא (das.), 16) סדרא); III. griechisch אסכולי oder ןי%01׳0 ,אסכילא (das.). Cap. 2 (p. 17) de Forma et multitudine scholarum; Cap. 3 (p. 34) de docentibus et discentibus in Athenaeo judaico; Allerlei ohne sichtbare Entwickelung; p. 52—57 סדר הלימוד של קיק ספרדים aus שפתי ישנים von Sabbatai Bass mit latein. Üebersetzung von Norrel. Damit vergleiche man die Analyse von Pächt’s Schrift in Jew. Quart, ßev. XV 1903 S. 231• Welche Leistung über das Lehrwesen der Alten hat unsere Wissenschaft .aufzuweisen? 2. Gampensis (Jahrg. 1896/7 S. 95.n. 129). Ich verdanke der Freundlichkeit des Herrn Prof. Chauvin in Lüttich einen anonymen Artikel: ״Notice sur la vie et les travaux de Jean Campensis et d,Andre Gennep, professeurs d’höbreu au College des trois langues ä Louvain,“ im Annuaire de l’universitü catholique de Louvain IX, 1845, p. 169—208. Camp.’s Schriften sind. p. 191 ff. angegeben. Der Notiz über Gennep (Balenus, p. 203), seit 1532 Prof, in Louvain (gest. 1568), entnehme ich (p. 207), dass Gennep erklärte, er sei der Verf. der Gramm, hebr., welche der getaufte St. C. B. nr. 4204, 1 schön ״berichtigter Irrtum de Rossfs, der auf Wölf, B. H. zurückgeht. Das von A. Pesaro, Memorie storicbe sulla comunitä israel. Ferrarese, Ferrara 1878 S. 24f. gegebene Yerzeichnis der Ferraraer Drucke ist ganz nach de Rossi gearbeitet und hat demnach dieselben Irrtümer. Ausser dem oben verzeichneten ס, גורלות erwarb ich im Herbst vorigen Jahres in Ferrara noch einen andern bisher bibliographisch nicht verzeichneten Ferraraer Druck: מאה ברבות כמנהג הספרדים עם פיוטים מחדש נוספים וגם שחיטו׳ בלע״ז נתחברו 96 ,בדיוק גדול מכל הפוסקים נדפס בבית אברהם ך אושקי בשנת שי״ח פה פרארא B1. 16°. Ueber bisher nicht verzeichnete ältere hebräische Drucke soll man sich nicht mehr wundern. Gehört doch ein beträchtlicher Teil der aus der Geniza stammenden Fragmente Drucksachen an, die wir bisher nicht kennen, ja zum Teil entstammen sie Druckereien, von denen kein einziges Erzeugnis auf uns gekommen ist. Ich denke hierbei an die nach Spanien oder Saloniki weisenden Talmudiragmente, bei denen der רש״י Text in Quadratbucbstaben beigedruckt ist u vieles andere.] Fr. .

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