Zeitschrift für hebraeische Bibliographie
- Journal
- Zeitschrift für hebraeische Bibliographie
- Volume
- VIII (1904)
- Issue
- 1 (Januar-Februar 1904)
- Date
- 1904-01-01
- Page
- Seite 17 (sequence 17)
- Language
- German
- Belongs to
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1? die Üebersetzung des ״Essay’s of man“ von Pope, einige Gelegenheitsgedichte, eine kurze hebräische Grammatik, und die italienische, prosaische Uebertragung des כתר מלכות Gabirol’s“ (27, col. a). Dr. Weikert, Professor am Collegio Sankt Anselmo in Rom, der sich mit rühmlichem Eifer dem Studium der neuhebräisehen Literatur widmet und jüngst die Romanelli’sehe hebräische Uebertragung der Tragoedie ״La Merope“ (Rom 1903) in schöner Ausstattung herausgegeben hat, fragt mit Recht Seite XIII in der Uebersicht der handschriftlichen Werke Romanelli’s unter Nr. 15—18, wo diese Autographen sich befinden? Deila Torre hat glücklicherweise selbst für eine Antwort gesorgt. Er sagt nämlich nach der oben angeführten Notiz: ״Nota. Aleuni altri mss. autografi io possedea del Romanelli e mi furono.rubati.“ Die in Frage stehenden vierStücke sind also zwischen 1862—1871 gestohlen worden. Ich vermute nun, dass die von Weikert Seite XIII unter Nr. 13 genannten Blätter nichts anderes sind, als Teile aus den von Deila Torre erwähnten Gelegenheitsgedichten. Das im Katalog della Torre’s p. 10. Nr. 166 erwähnte (Nr. 6 in d. Uebersicht) nicht edierte Gedicht befindet sich nicht, wie mehrere andere Piecen, nach denen Prof. W. recherchierte, in der Handschriftsammlung, sondern angebunden an das Exemplar des unserer Bibliothek gehörenden ומרת ערתדם. Das von Deila Torre erwähnte Sonett auf den Tod Mendelssohns befindet sich ebenfalls in unserer Handschrift. Es ist ihm aber entgangen, dass Romanelli dieses Gedicht in seiner Grammatik (p. 195) abgedruckt hat. Unser Manuskript enthält auch den Lobgesang zu Ehren der Sammler. Ob dieses Gedicht nicht im ״Meassef“ abgedruckt wurde, kann ich nicht feststellen. Vielleicht ist es im 1. Heft des Jahres 1790, kurz nachdem Romanelli in Berlin angekommen ist, erschienen. Die Hefte des ״Meassef“ sind so selten geworden, dass ein neuer Abdruck nur willkommen sein kann. Ueber den handschriftlichen Nachlass Romanelüs ist noch zu bemerken, dass Deila Torre, wie aus seinen oben mitgeteilten zwei Notizen mit Sicherheit hervorgeht, von Romanelli sonst keine Hand- Schriften besessen hat. Es ist also nicht wahrscheinlich, dass unter den מכתבים (Katal. Della Torre p. 22, Nr. 362, Uebersicht Anm. 11), die unsere Bibliothek nicht besitzt, sich solche von R. befunden hätten• Das Manuskript Kat. Della Torre Nr. 268 gehört unserer Bibliothek, hat aber mit Romanelli nichts zu tun. Sämmtliche Piecen, die in der Uebersicht als der Seminar-Bibliothek zu Budapest gehörend bezeichnet werden, sind, wie schon bemerkt worden, in einem einzigen Convolut enthalten. Ueber die gedruckten Werke Romanelli’s lagert noch manches Dunkel und ich möchte zur Auf- 2