Zeitschrift für hebraeische Bibliographie
- Journal
- Zeitschrift für hebraeische Bibliographie
- Volume
- VII (1903)
- Issue
- 5 (September-Oktober 1903)
- Date
- 1903-09-01
- Page
- Seite 137 (sequence 9)
- Language
- German
- Belongs to
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137 וחסידים יצאו מזאת הנערה כמרדכי ואסתר בשושן הבירה, dann wie bei Bacher S. 81, Z. 12 u. ausserdem noch folgende Bibelverse: Ps. 21,2—9; 45,8—21; Spr. 18,22; 19,14; 9,11; 8,2; Ps. 121,8-8; Num. 6,24—26; Ps. 184,8; 128,5—6, zuletzt כלל הברכות האמורות בתורה ובמשנה ובמקרא ובתלמוד ובהלכות ובאגדות יתקיימו בך ובזרעך ובזרע זרעך עד סוף כל הדורות וכל ישראל וכל רבותי המסובין כאן יהיו בכלל ברכה זו וכן יהי רצון ואמרו אמן: (ולוקח החתן הכוס ועומד ואומר) ברכתם אותי אלהים יברך אתכם: שמחתם אותי אלהים ישמח אתכם: (ועונים ואומרים ברוך תהיה:). — Ueber midraschische Elemente in der muslimischen Tradition handelt Barth (S. 33 - 40), indem er an sieben neuen Beispielen die frühe Wanderung agadischer Erzählungen und Gedanken in die alten muslimischen Traditionen nachweist. Wie alles, was aus Barth’s Feder stammt, zeigt auch dieser Beitrag den hervorragenden Gelehrten und Meister seines Faches.—Blau, der im vorigen Jahre durch seine Studien zum althebr. Buchwesen wertvolle Ergebnisse zu Tage gefördert und neue Gesichtspunkte zur Kenntnis des altjüdischen Schriftwesens beigebracht hat, bietet (S. 41—49) eine Nachlese dazu in einer Abhandlung: Ueber den Einfluss des althebräischen Buchwesens auf die Originale und auf die ältesten Handschriften der Septuaginta, des N. T. und der Hexapla. Er versucht mit umfassender Gelehrsamkeit und vielem Scharfsinn als höchst wahrscheinlich zu beweisen, dass sowohl von der Septuaginta als auch vom N. T. von Anfang an gleichzeitig Leder- und Papyrusrollen in Umlauf waren, wenigstens in den Gegenden, wo das jüdische Element überwog. Auch für die Hexapla hält er die Niederschrift des Originals auf Pergament oder Leder in Klein- Schrift durch jüdische Schreiber für wahrscheinlich. Seine Ausführungen sind trotz der entgegengesetzten Ansicht namhafter Gelehrter höchst beachtenswert und fordern zu einer neuen gründlichen Erwägung von Für und Wider heraus. — Ueber den ehemaligen jüdisch-polnischen Wechselbrief Mamran (ממרן) handelt Ph. Bloch (S. 60—64) mit musterhafter Klarheit und Gründlichkeit. Ueber Ursprung, Name und Deutung, Form und Vorrechte des Mamran, über die persönliche Fähigkeit zur Ausstellung und über die Beliebtheit und Verbreitung dieser Art des Wechselbriefes ist alles wissenswerte mit dankenswerter Vollständigkeit zusammengetragen. S. 69, Anm. 17, Z. 10 וככה הוכרז בב״ה ברבים kann nur die erfolgte Bekanntmachung der Verordnung durch Ausrufen in der Synagoge bedeuten. Wenn es eine von Fall zu Fall vorgesehene Bekanntmachung zu bedeuten hätte, müsste es וככה יוכרז heissen. S. 61, Z. 10 sind zu den Worten ״in Preussen“ die Anführungszeichen zu ergänzen. Den Schluss bildet die genaue textliche Wiedergabe und Uebersetzung dreier im Staats - Archiv zu Posen aufbewahrter Mamranoth. — Elb0gen veröffentlichtes. 65—76) ein hebräisch-italienisches Glossar philosophischer Ausdrücke nach zwei De Rossi’schen Handschriften. Die Veröffentlichung wäre sprachwissenschaftlich wertvoller geworden, wenn die Umschreibung mehr auf die genaue Wiedergabe des Altitalienischen Bedacht genommen hätte. S. 67, Z. 4 v. u. heisst es circulare, dagegen Z. 2 v. u. circolo. Ich halte 0 für richtiger. Auch das. Z. 1 v. u. und S. 68, Z. 1 möchte ich corrozione st. corruzione lesen. S. 68, Z. 6 1. intellegitiva st. intelletiva. Das. Z. 16 heisst es דיסקריציון ,חוק. Aber nach der von Sam. ihn Tibbon in פי, מהמלות זרות gegebenen Erklärung des Wortes ״ =) חוקWürdigkeit״ oder ״Vorzug“) wäre hier דיסטינציון, distinzione besser am Platze. Das. Z. 19 סירימטיבו ,מחוייבות, wohl nicht affermativo, sondern primitivo. Das. Z. 24 אלו allo und דאלו dallo. S. 69, Z. 4 heisst es רנאציאוני ,מסירה. Der Herausgeber meint, dass דנאציוני