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Zeitschrift für hebraeische Bibliographie · 1903-09-01 · 5 (September-Oktober 1903) · p. Seite 136

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Journal
Zeitschrift für hebraeische Bibliographie
Volume
VII (1903)
Issue
5 (September-Oktober 1903)
Date
1903-09-01
Page
Seite 136 (sequence 8)
Language
German
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— 136 - FALB, R., Babel, Bibel und Jao. Berlin, H. Steinitz, [19031. 48 S. 8°. M. 1. - FIEBIG, P., Talmud und Theologie. Ein Vortrag. (== Sammlung gemeinrerst. Vorträge und Schriften aus dem Gebiete der Theologie u. Religionsgeschichte. 36.) Tübingen, Mohr, 1903. VII, 30 S. 8°. M. 0.75. FREIMANN, A. und HILDESHEIMER, M., ברכת אברהם, Festschrift zum siebzigsten Geburtstage A. Berliners, gewidmet von Freunden und Schülern. Mit Bild des Dr. A. Berliner. Frankfurt a. M., J. Kaufmann, 1908. I. XXXI und 376 S.; II. hebr. Teil: ein unpag. Titelblatt u. 130 S. gr. 8°. M. 20.— Eine Festschrift, durch Reichtum des Inhalts und Vortrefflichkeit der äusseren Ausstattung vollauf würdig des verdienstvollen Gelehrten, dem sie als Ehrengabe zu seinem siebzigsten Geburtstag, dem 10. Mai 1908, von seinen Freunden, Verehrern und Schülern gewidmet worden ist. Das Inhaltsverzeichnis (S. V und VI) weist 44 Beiträge auf, die meisten in deutscher, 12 in hebräischer Sprache, 2 englisch, 1 französisch, 8 italienisch abgefasst. Das von Freimann überaus sorgfältig zusammengestellte bibliographische Verzeichnis der Schriften und Aufsätze des Dr. A. Berliner (S. VII—XXXI) ist ein imponierendes Zeugnis der seltenen Arbeitskraft des Jubilars auf den verschiedensten Gebieten der jüdischen Geschichte und Literatur. Die Reihenfolge der Beiträge sowohl im hebräischen als auch im nichthebräischen Teil ist eine alphabetische, nach Verfassernamen geordnet. Chief-Rabbi Dr. Adler steht an der Spitze mit einer Abhandlung, betitelt: The Baal-Shem of London, worin die rätselhafte, abenteuerliche Persönlichkeit des Ch. Sam. Jac. Falk besprochen wird, der in der zweiten Hälfte des XVHI. Jahrh. als Kabbalist, angeblicher Wundertäter und wirklicher Wohltäter eine Rolle in der Londoner jüdischen Gemeinde und über ihren Kreis hinaus gespielt hat. Die Quellen, die für seine Biographie in Betracht kommen — ausser vielen zerstreuten Notizen in gedruckten Büchern auch ein von ihm selbst geführtes Tagebuch, jetzt Ms. 129 des Beth ha-Midrasch in London — sind sorgfältig ermittelt und mit kritischer Vorsicht benutzt worden. Der Verf. verspricht eine ausführlichere Bearbeitung dieses Gegenstandes. In der hebräischen Grabschrift S. 9 ist statt יקימו zu lesen: יקים, da der durchgehende Reim die Endsylbe קיםerfordert. — Mit gewohnter Gründlichkeit und Gewissenhaftigkeit beschreibt Bacher (S. 10—32) ein hebräisch - arabisches Liederbuch aus Jemen. Die Art der Vokalzeichensetzung, von der er S. 13 eine Probe giebt — Pathach statt Segol, Mangel des Schwa quiescens, Schwa Simplex statt Schwa compositum — ist meines Wissens die in jemenitischen Gebetbüchern gewöhnliche. Der Eingangsvers des hebr. Hochzeitzgedichtes N. 62 (S. 28) בוא לשלום חתן ושלמה במתן erinnert an den des hebr. Gedichtes N. 61 (S. 17, Z. 11): בוא בשלום חתן שמחה במתן. Vielleicht also ist auch N. 62 (anonym) von Salun b. Joseph al-Schebzi, dem Verf. von N. 61. Zu S. 31, Z. 11: Ein in meinem Besitze befindlicher Siddur aus Jemen hat nach dem Spruch: ברכות תירש לא תכלם ולא תבוש והלל לי״י die liturgische Bemerkung: ויסקי אלכלה אלבום ואח״ב אומרים, worauf die Liturgie folgt: והללויה מאד מאד יתברכו ילדי טהרה נביאים

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