Mannheim
Compact Memory

Zeitschrift für hebraeische Bibliographie · 1903-03-01 · 2 (März-April 1903) · p. Seite 60

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Zeitschrift für hebraeische Bibliographie
Volume
VII (1903)
Issue
2 (März-April 1903)
Date
1903-03-01
Page
Seite 60 (sequence 28)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
89% known words query
IRI
…/2254995-7565911-7600123--1308-2256246
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

1 entity mentions

60 patrons (vgl. Petrus Alfonsi), muss ich dahingestellt sein lassen. Im XIII. Jahrh. lebte der getaufte Alfons de Valladolid, als Jude Abner de Burgos (Catal. Bodl. p. 2648), der hier nicht in Betracht kommt. Alfons gehört jedenfalls zu den Uebersetzern jüdischer Abkunft (vgl. die h. Uebers. S. 973); interessant ist es, dass auch diese anscheinend neue Quelle für Averroes aus jüdischen Kreisen kommt. 32. Mu^hji al-Din al-Tälidji, oder Talischi, ein Jude? Bin ms. des Brit. Mus. in arab. Sprache und syrischer Schrift (״karschuni“, Catal. Codd. Mss. Oriental. Pars I. Codd. Syr. et carsh. Lond. 1838, 111 n. IX) enthält Noten zur Logik des Athir al-Din al-Abahri (nicht Abhari) von Mu‘hji al-Din. Der Catalog (von Friedr. Rosen) schliesst aus dem Lobe, welches nicht bloss am Eingänge dem Moses erteilt wird, dass der Verf. ein Jude war. Dagegen spräche die syrische Schrift, deren sich ein Jude kaum bedient hätte; allerdings kann jenes ms. aus dem XVII. Jahrh. die Umschrift eines syrischen Christen sein, und in der That. finden sich sonst nur arabische mss. in mehreren Bibliotheken, welche über das Verhältnis jener Noten und dadurch auch über die Zeit des Verf. bessere Auskunft geben. Wenn Rosen die von M. erläuterte Schrift von der im Orient als Handbuch der Logik vorherrschenden ״Isagoge“ des Abahri1) unterscheidet, so ist das insofern richtig, als M. nur Noten oder Glossen (חאשיה) schrieb zum Comm. des ‘Husam al-Din Hasan al-Kati (so berichtigt in H. Kh. VII, 633), welcher 760 (1359) gestorben ist, vor welcher Zeit also M. schwerlich die Noten hinzufügte, welche sich durch אקול unterscheiden von dem Comm., der mit קאל die erklärten Textworte einleitet. M. heisst bei H. Kh. I, 503 (dazu VII, 633, nach Index VII, 1172 n. 6440 nur hier) und in einigen mss. al-Tälidji oder Talischi.2) Brockelmann, Gesch. d. arab. Lit. 1,465 d) trennt Glossen von Mubji al-Din von e) Talischi und fragt in der Note, ob beide identisch seien; das karschun. ms. erwähnt er nicht, wie der Leydener Catalog III, 365 n. 1520; er erwähnt nur aus München 671, 672, weil Aumer S. 302 die anonymen Glossen in 669 Das Todesdatum 19 Rabi II. 663 H. (Febr. 1266, s. Suter, Die Mathemat. S. 219 A. 76 gegen Brockelmann) wird meist ungenau angegeben. — Ueber sein מראצד אלמקאצד s. ZMMG. XLVII, 339, wonach Margoliouth (Jew. Qu. Rev., XIU, 490) zu ergänzen ist. 2) תאליגי oder תאלישי, vgl. Muhammed b. Muhammed al - Talischi bei H, Kh. VH, 1160 n. 6040 nur 111,108 n. 4686! Comm. zu Nadjm al-Din Kazwini (gest. 1276). — Sujuti, Nom. relat. p. 67, Suppl. p. 47 hat nur צלתלגי

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.