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Zeitschrift für hebraeische Bibliographie · 1903-01-01 · 1 (Januar-Februar 1903) · p. Seite 20

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Journal
Zeitschrift für hebraeische Bibliographie
Volume
VII (1903)
Issue
1 (Januar-Februar 1903)
Date
1903-01-01
Page
Seite 20 (sequence 20)
Language
German
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הדבר דומה oder doch למה הדבר דומה (auch Fälle wie z. B. VII no. 46 משל אבימלך למה'׳ד), und da hätte Z. sehen können, dass das folgende ל davon abhängt. Man übersetze also: ״Ein Gleichnis von einem König1‘ etc., wie es auch bis auf Z. allgemein geschieht. Z. sehe sich einmal bei ihm VI no. 84 an (S. LXXX): היה רבי מאיר אומר גדול עונשו של לבן יותר מעונשו של תכלה; משל למה הדבר דומה למלך ב״ו, da ist אמר genug von משל getrennt, so dass es gar nicht feststeht, ob auch das Gleichnis von Meir herrühre. —* בריונים שלו (I. no. 8, vgl. nos. 47, 50) heisst für Z. noch immer ״sein niedriges Gesindel“, also gehört es zum Wesen des Kaisers, dass er niedriges Gesindel um sich hat! Es soll heissen: ״seine Soldaten“ (s. meine Lehnwörter) Das Gleichnis ist am Ende von Z. so gekürzt worden, dass es unverständlich ist (״ich tausche es um“, was?), und das kommt noch häufig vor. — I no. 9 ר, לוי בר חייא, in der Uebers. Chajtha. — Dass Gesandte einem Potentaten Schreiben überreichen (S. 10), muss nicht erst belegt werden. — S. 18 fehlt no. XXII. — S. 28 no. 46 heisst es: Zwei liaben das Standbild des Königs mit Steinen beworfen; der eine war berauscht, der andere nüchtern . . . dem Berauschten gab man Rückkehr! Das ist hebr. ופונה לשכור, und פנה heisst freigeben, laufen lassen, nicht Rückkehr! — No. 50 ist ganz missverstanden worden: Ein Soldat bewirft mit Steinen das Bild des Kaisers; während die Leute ihn angaffen, sitzt er ruhig und säubert, seine Kleider von Läusen (ומפלה את כליו, s. die Wörterbücher); Z. jedoch übersetzt: und warf seine Werkzeuge weg! — In VII no. 7 heisst מלכו Rat (Z. übersetzt König!) — Ib. no. 27 ממונה על ביה שלה heisst, er ist über ihre Lebensbedürfnisse ißCa) gesetzt (Z. behufs Klageführung). — No. 59: Als R. Chijja b. Adda, der Schwesternsohn Bar Kappara’s, starb, קביל ריש לקיש עליה da führte um ihn Resch Lakisch die Totenklage (s. Jastrow, Dictionary p. 1309: complain, lament), denn er war sein Lehrer. Nach Z. jedoch nahm Resch Lakisch Beileidsbezeugungen an! Bacher, auf den er sich hiebei dreifach beruft, hat ihn auch hier im Stich gelassen, weil bei Bacher der fragliche Satz zufällig nicht übersetzt ist. In demselben Stück heisst es weiter: Resch Lakisch ging hinein (עאל), das übersetzt Z. richtig, aber weiter oben S. 259 (VI no. 85), wo ein ähnlicher Fall vorliegt, übersetzt er ״ging hinauf״, und gleichwol ist der Sinn des aram. על auch aus der Schrift bekannt (Dan. 2,24 und sonst). — אריס, ein in den Gleichnissen überaus häufiges Wort, übersetzt er ״Gärtner“ (z. B. VI no. 28), in der Einl. S. XXIX richtiger ״colonus“, aber noch richtiger wäre es gewesen, den villicus zu nennen, den Aufsehr der Landgüter: das allein hätte viele Stellen ins rechte Licht gerückt. — VI no. 26 meint Z., אפיקרסין seien Gewänder, wo es doch singulär ist und einfach ״Hemd“ heisst (דבוקה בבשרי); im Register sagt er etwas besser: Kleid. In demselben Gleichnis fehlt hinter משבעים אומות das Fremdwort אוותנטיות, das in allen sieben Texten, die Z. dabei anführt, in irgend einer Form vorhanden ist und das in der Uebersetzung — nicht richtig — mit ״mächtig“ wiedergegeben wird: eine Warnung, wie wenig Verlass auf Z.’s Texten ist! In X no. 16 S. 345 windet sich Z. hin und her, um das Gleichnis zu erklären; ein Blick in mein Wörterbuch hätte ihm das Rätsel erklärt: Der König versprach seiner Tochter eine mauritanische Magd (מורטנית) mitzugeben und gab ihr eine aethiopische mit. — Wie hier die Pointe verkannt ist, so auch in no. 60: Zuerst schreibt der König selber seiner Frau den Ehepakt; nach der Verstossung aber nimmt er sie zwar zurück, aber den Ehepakt lässt er durch den Brautbeistand schreiben. Z. kennt sich da

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