Zeitschrift für hebraeische Bibliographie
- Journal
- Zeitschrift für hebraeische Bibliographie
- Volume
- VII (1903)
- Issue
- 1 (Januar-Februar 1903)
- Date
- 1903-01-01
- Page
- Seite 8 (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
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8 Zustand der Hauptmanuskripte wenigstens entschuldbar. Dafür zeichnet sich die Edition durch Korrektheit und nachhelfende Punktation wenigstens an den schwierigen Stellen aus. Ich habe nur folgendes zu bemerken: S. 1, Z. 12 1. פסאד. — S. 8, Z. 2 1. עמאלון. — S. 6, Z. 18 1. אלצביאת. — Ib. Z. 4 u. 1. דרב. — Ib. letzte Zeile 1. יציט — S. 7, Z. 6 1. אלצנאע. — Ib. Z. 7 1. ליעלמך. .— S. 8, Z. 12 1. כמין. — Ib. Z. 6 u. 1. אלנאס. — S. 9, Z. 8 u. צסל ו/אן steht im Acc. — S. 10, Z. 14 1. ,־ .מבאתבד— S. 11, Z. 9 1. 17 .8--.סיביין, Z.9u. 1.־- .א#ן- S. 19, Z. 17 Es ist wahrscheinlich ותעלק im zweiten Stamm zu lesen. Das י ist zu streichen. — Ib. Z. 6 u. 1. צגיר. — S. 20, Z. 6 u. 1. מציוטמ oder klassisch מציטמ. — S. 28, Z. 8 u. ist nach אלמוכורה das Wörtchen פי einzufügen. — Ib. Z. 7 u. 1. שער. — S. 26, Z. 14 1. אעואד. — S. 26, Z. 14 1. אלקב. — S. 27, Z. 16 1. ו/עלב. — S. 29, Z. 21 ist in der hebr. Uebersetzung die Verbesserung in ועצמותם nicht nötig. ועצמם ist richtig, עצם ist die gewöhnliche Uebersetzung von — S. 30, Z. 8 1. כמא לא. — Ib. vorl. Z. ist in ואעתברה statt eines Medda ein Wa§l zu setzen. Ebenso S. 32, Z. 9 u. in ואוצרה. — Möge der Mischnahkommentar des Maimonides auch fernerhin von eifrigen Händen gepflegt werden und die Herausgabe desselben in möglichst grossen Zusammenhängen recht bald zu einem glücklichen Abschluss gelangen. — J. Friedlaender, Strassburg.] GASTER, M., History of the ancient synägogue of the Jews in England, situäte in Bevis Marks. A memorial yolume written specially to celebrate the 200 the anniversary of its inauguration 1701—1901. With ill. and facs. London, Harrison & Sons, 1901. 201 S. 4°. [ Im vorigen Jahre feierte die sephardische Gemeinde zu London das 200 jährige Bestehen ihrer alten Synagoge. Anlässlich dieses Jubiläums schrieb Dr. Gaster, der gegenwärtige Chacham der Sephardim, auf Wunsch des Vorstandes eine Geschichte dieser Synagoge, in der er uns ein klares, anschauliches Bild von dem Leben der portugiesischen Juden London’s giebt. Dass er dabei mehr bietet, als der Titel erwarten lässt, wird man ihm nur danken können. So behandelt er ausführlich die Geschichte der Gemeinde von den ersten Einwanderungen bis zum Bau der Synagoge, die am 27. Elul 1701 eingeweiht wurde, und giebt uns im Anschluss daran eine glänzende Darstellung der fortschreitenden Entwickelung der Gemeinde, der im Laufe der zwei Jahrhunderte in ihr zu Tage tretenden religiösen und wissenschaftlichen Strömungen, und der mannigfachen Bestrebungen ihrer Leiter und Mitglieder. Mit einer gewissen Vorliebe schildert uns G. die litterarische Tätigkeit seiner Vorgänger und einzelner hervorragender Chasanim1)* Einer der letzteren, David de Sola, ג) Von dem Gebetbuche des Chasan de Sola hat Gaster nach S. 194 anlässlich des Jubiläums der Synagoge eine neue Ausgabe veranstaltet. Wie er S. 163 mitteilt, ist er gegenwärtig mit einer neuen Ausgabe der sephardischen Liturgie seiner Gemeinde beschäftigt.