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Zeitschrift für hebraeische Bibliographie · 1902-09-01 · 5 (Sepbember-Oktober 1902) · p. Seite 135

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Journal
Zeitschrift für hebraeische Bibliographie
Volume
VI (1902)
Issue
5 (Sepbember-Oktober 1902)
Date
1902-09-01
Page
Seite 135 (sequence 7)
Language
German
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135 möchte ich noch ein paar Bemerkungen' über dieselbe hier anschliessen. Grätz IV3 S. 888 (hebr. Uebers. II S. 467) und Brüll, Jahrbücher II, 26 u. ö. bezeichnen den 499 verstorbenen. Rabina als Rabina II. Trotzdem wagt Nacht S. 14 zu behaupten, dass diese Forscher nirgends von n u r zwei Rabinas sprächen. —. Dass sich 78 יומא auf Rabina I bezieht (diesen meint Epstein natürlich, wenn er S. 227 Anm. von einem Rabina plus ancien spricht, wie der Text, auf den sich die Anm. bezieht, ausdrücklich sagt) behauptet auch Atlas in ס, השנה I S. 106 Anm., der, wie Epstein, Rabinas Antwort nach dem Vorgang der תוספות ישנים z. St. für ausweichend hält; Nacht bestreitet das ohne jegliche Begründung. — S. 51 unterdrückt N. den Satz ״car il discute aussi bien avec l’Amora Rabina qu’avec le Sabora R. Aha“, auf dessen Schluss sich der Hinweis auf Brüll einzig und allein bezieht, und zieht diesen Hinweis auf den vorhergehenden Satz (der eine Schlussfolgerung Epstein’s enthält), um S. 56 daran die Frage zu knüpfen, wo Brüll bewiesen habe, was E. in eigenem Namen behauptete. Uebrigens gehörte R. Jose, wie Brüll 1. c. S. 28 ausführt, in den ersten 14 Jahren seiner Wirksamkeit der Amoräerperiode an, wenn er auch von Anfang an die saboräische Richtung eingeschlagen hat. Die anderen Saboräer waren nicht Schulhäupter (Brüll Anm. 22 Ende. S. 25). — Der Satz והוו רבנן סבוראי, von dem N. behauptet, er stände in keiner Ausgabe, obwohl Epstein 1. c. S. 228 Note 2 d r e i Ausgaben, in denen er vorkommt, anführt, steht in sämmtlichen Hss. der französichen Recension (Neubauer S. 84 Note 17) und in den Auszug in Ms. London (Ib. S. 46)! — S. 59 findet N. einen Widerspruch inScheriras Aufzählung R. Rabais unter den Saboräern, ״wenn er in demselben Atemzuge uns sagt, dieser R. Rabai war gar nicht mehr Saboräer, sondern Gaon“. Scherira erwähnt das aber nur als Ansicht Einiger: ואמרין דגאון הוה, wie N. auf derselben Seite richtig citiert. — S. 60 vermutet N. ganz willkürlich, R. Rabai habe 20 Jahre nach R. Jnä und R. Simuna die Schule geleitet, und behauptet im nächsten Abschnitt, dass diese Zahl nach Scherira feststände! — Zu der Gleichsetzung von ר׳ .גיזא und ר׳ עינא vgl. Brüll S. 41 Anm. 57. — S. 67 übersetzt N. Epsteins Worte ״le Seder Tanaim we Amoraim qui ne compte pas R. Rabai parmi les Saboraims“ ״welcher R. Rabbai nicht mehr unter die Saboräer zählt“ und fügt zu dem von ihm eingeschobenen Worte ״mehr“ die Anmerkung hinzu: ״Er erwähnt ihn überhaupt nicht!“ — S. 68 Anm. kennt er nur 2 Ausgaben des ס׳ תו״א! Daraus ist wohl auch die Anm. zu S. 69 zu erklären. — S. 78 Anm. fragt N., wo Brüll etwas derartiges sage, obgleich Epstein S. 282 Note 9 die Stelle anführt (doch muss es dort S. 42 statt 47 heissen). — S. 74 hätte er Epsteins Definition von הוראה S. 238 Note 3 vollständig anführen müssen. —S. 77 berührt die Verwechslung R. Jehuda’s mit R. Jehuda bei Melri in keiner Weise den Kern der Sache. — Die Reihe der Proben von Nacht’s unehrlicher Kampfweise beschliesse sein Versuch, Halevy’s Correctur von Rabina’s II. Todesjahr zu retten. Rabina H. starb, nach Scherira, Mittwoch den 13. Kislew 311 Sei. 499 p. Chr. Halevy will dafür 475 oder 476 setzen. Dagegen macht Epstein mit Recht darauf aufmerksam, dass der 13. Kislew weder in dem genannten Jahre, noch in dem vorhergehenden 474 auf Mittwoch fiel, wohl aber im Jahre£472 4233. In diesem Jahre könne aber Rabina nicht gestorben sein, da sein Vorgänger erst 785 Sei. 474 starb. Nacht kann sich diesen Thatsachen nicht entziehen, beseitigt aber S. 20 in radikaler Weise jede Schwierigkeit, indem er das Jahr 785 Sei. auf das Jahr 4233 verlegt und Rabba

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