Zeitschrift für hebraeische Bibliographie
- Journal
- Zeitschrift für hebraeische Bibliographie
- Volume
- VI (1902)
- Issue
- 4 (Juli-August 1902)
- Date
- 1902-07-01
- Page
- Seite 124 (sequence 28)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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124 Grüner. Halae 1776. 8°• [Aus Bibliogr. in der Einleitung v. Hirsch, Biogr. Lexicon der hervorragenden Aerzte. — S. darüber ZfHB. IV, 122; ich besitze dieses Buch. St.] Zu den Nachträgen in ZfHB. II, 21 -28 (A. Preuss: Neuere Arbeiten über bibl. u. talmud. Medicin, in Israel. Mtschr. 1898, Nr. 11, kenne ich nur aus ZfHB. II, 146) habe ich folgende Schriften notiert: , J. S. Snowman, Jewish law and sanitary Science (in ״Medical Magazine“ V, 1896 — citirt von Garnault in Archives de Parasitologie, 1902 p. 271). Kantorowicz (Dr. med. in Hannover), Krankheiten der Juden (in Allg. Zeit. d. Jud. 1897 Nr. 45 S. 534). Aaron Friedenwald, Jewish physicians and the contributions of the Jews to the Science of medicine (in Public, of the Gratz 0011., Philadelphia 1897, p. 107—64); Hauptquellen sind Landau und Dunbar’s Uebersetzung von Carmoly — der ja auch die Hauptquelle für Landau ist. Daher p. 119: ״Maserdjeweih Ebn Djoldjol“, Sprengel’s längst berichtigte Oonfusion. J. Preuss, Die Mundhöhle und ihre Organe nach Bibel und Talmud (Sonderabdr. aus ״Deutsche Medizinal-Zeit.“ 1897, Nr. 16—18, Berlin, S. 1—20). Desselben Materialien zur Geschichte der talmudischen Medicin. Die Organe der Brusthöhle. 1. Das Herz (Sonderabdr. aus ״Allgern. Med. Central-Zeitung“, 1899, Nr. 61 u. ff., Berlin, S. 1—18). J. Pagel, Dr., Esra, der Arzt (2 Seiten kl. fol. aus Allg. Zeit. d. Jud. 1898, Nr. 12). — Quellen findet man schon in meinem ״Donnolo“, Virchow’s Archiv ßd. 39 S. 332, Bd. 40 S. 95; vgl. auch Alb. Haller, Bibi. med. pract. 1, 298; Cod. Bodl. 260 und Dies nefasti ms. Wien, Tabulae V, 118. Im arab. Kanon ed. Rom p. 181 liest man!והוא אלתריאק צנעה עירי, also nicht עדר, wie der Prophet heisst. Wenn hier überhaupt Hebräisches im Spiele ist, so wäre an den berühmten Theriak zu denken, welcher der ״Retter“ heisst, griech. Soter, arab. סרוק, dann hebr. מושיע (Die hebr. Uebersetz. S. 371), und den etwa ein Jude vor Aetius עזרה nannte, was mit Esra verwechselt wurde; allerdings wäre erst eine so alte hebr. Quelle nachzuweisen. Der Prophet ist jedenfalls eine Fiction. Beim Abdruck dieser Miscelle erhalte” ich von Herrn Dr. Freimann folgende 3 Broschüren: Carl Alexander, Dr. med., Die hygienische Bedeutung der Beschneidung, Vortrag . . . Breslau 1902 (20 S.). [Was der Arzt hier über Entstehung äussert, geht über seine Competenz hinaus.]