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Zeitschrift für hebraeische Bibliographie · 1902-07-01 · 4 (Juli-August 1902) · p. Seite 100

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Journal
Zeitschrift für hebraeische Bibliographie
Volume
VI (1902)
Issue
4 (Juli-August 1902)
Date
1902-07-01
Page
Seite 100 (sequence 4)
Language
German
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100 Saadja’s (p. 64) I. E. zu Deut. 27,1 ist: ויאמר הגאון ז״ל מ כתוב עליהם מספר המצוה כמו הכתובות בהלכות גדולות בענין אזהרות ויפה אמר (fast ebenso Kimchi zu Jos. 8, 82). Dadurch ist auch bewiesen, dass Saadja selbst die H. Gr., citiert hat (eine ähnliche Stelle aus S.’s Comm. zu Ex. 34, 27 im Original s. Oeuvres IX p. XL). Ein sonst unbekannter David b. Saadia hat gegen die H. G. eine Streitschrift in arab. Sprache verfasst, wovon eine Stelle in שטה מקובצת zu Baba Meziah 104 b. (vgl. Rapoport, Biogr. Saad. Note 13, der ihn unbegreiflicher Weise mit Dosa b. Saadja identificieren möchte.) — Harkavy teilt ein Fragment von Gebeten in Psalmenstyl mit (תפלות בסגנון מזמורי תהלים לאחד פלוני אלמוני, p. 82-85), dessen Yerf. sich für einen Propheten oder gar Messias gehalten hat (s. z. B. die Ueberschriften: ראיתי במראה וכל נבואיו, oder p. 83 1. 21: כי לטוב העולם העמדתני לפניך ולאור הגוים נתתני בעוזך). — David Kohn verteidigt gegen Porges die Echtheit der Kritik Dunasch’s gegen Saadja (דונש בן לברט וספרו תשובות על רס״ג; p. 86—89), aber in ungenügender Weise (zur Sache vgl. jetzt Monatsschr. 1902 p. 66, 141; die Echtheit wird wohl trotz allem bestehen bleiben müssen). — Die mittelalterliche Exegese ist durch zwei Beiträge vertreten. Ref. ediert nach der einzigen Oxforder Handschr., Cat. Neub. 1466, den Comm. des Elieser (oder Elasar) aus Beaugency zu Hosea (פירוש על ספר הושע לח אליעזר או אלעזר מבלגנצי/ p. 98—127). Elieser war vielleicht ein Schüler des RSBM und hat den grössten Teil der Bibel commentiert, wovon aber nur Jes. (ed. Nutt, Oxford 1879), Ezech. u. die kl. Proph. erhalten ist. Unterzeichneter gedenkt demnächst die letzten zwei vollständig zu edieren imd dann soll auch über Elieser und seine Stellung in der Geschichte der Bibelexegese ausführlicher als hier gehandelt werden. — Eppenstein übersetzt aus der in dieser Zeitschrift Y, 124 ff. beschriebenen Handschrift den Comm. des Tanchum Jeruschalmi zu Ps. 27—28 (מאהלי קדר, p. 134—140). Die Uebersetzung ist eine sehr gelungene (p. 137 1. 16 ist zu ergänzen: מן [ועל מי נטשת] מעט הצאן, cf.-I Sam. 17,28; p. 139 1. 6 u. p. 140 1. 6 entsprechen רפיונם resp. רפיון הכחות nicht genau dem arab. אלגפלדז resp. אלגשי). — Auch die moderne Exegese ist vertreten durch Proben eines neuen Comm. zur Genesis von Abr. Kahana (קטעים מתוך פירוש חדש לספר בראשית, p. 128—133). Das einzig neue aber, nämlich dass in Hi. 15, 7, 8 mit den Worten ותגרע׳, אליך חכמה// auf das ״Stehlen״ der Weisheit durch Adam im Eden hingezielt wird, ist unannehmbar. — Yon demselben Autor erhalten wir auch u. d. T. לההיסטוריה הישראלית באיטי^יא (p. 175—190) einen Neudruck von Mose Zacut’s שודא דדייני ed. Mantua 1776. — Weiter enthält das Heft noch folgende Beiträge: לקורות החרם von Schulmann (p. 90—97), interessante Notizen zur Geschichte des Bannes aus mittelalterlichen Responsen; «ח ליב שטאשסאן von Leop. Löwenstein (p. 191—194), ein Brief von Löb Stassow, Rabb. in־ Rechnitz, worin sich der Schreiber gegen den Yorwurf des Sabbatianismus verteidigt (s. Löw, Gesamm. Sehr. IY, 443); פליטת סופרים von Berliner (p. 196—212), sehr interessante Briefe (aus dem Nachlasse Ehrenreich’s) von Rapoport, Jost, G. Pollack u. S. Sachs an Reggio, und endlich Bemerkungen zu Epstein’s משפחת לוריא von Josef Löwenstein (לתולדות משפחת לוריא/ p. 213—217) sowie exegetische Bemerkungen von Weissberg (על אדות הבאורים; p. 218—225). — Z)r. Samuel PoznansTci.] HYMAN, A., כית ועד לחכמים, Index zu den in beiden Talmuden und den Midraschim befindlichen Agadot (circa 14000), alphabetisch geordnet. London, 1902. IX (3) u. 272 S. 4°. M. 3.50.

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