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Zeitschrift für hebraeische Bibliographie · 1901-11-01 · 6 (November-Dezember 1901) · p. Seite 184

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Journal
Zeitschrift für hebraeische Bibliographie
Volume
V (1901)
Issue
6 (November-Dezember 1901)
Date
1901-11-01
Page
Seite 184 (sequence 24)
Language
German
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184 Mitteilungen aus handschriftlichen Bibel-Commentaren. Von Dr. Samuel Poznanski• VII. Weiteres aus Tanchum Jeruschalmi’s Commentaren. I. In der vorhergehenden Mitteilung (ob. p. 122) habe ich über 3 Handschriften in Petersburg berichtet, die Teile von Tanehuin's bisher wenig bekanntem Psalmen-Comm. enthalten. Indessen macht mich Herr Magister Israelsohn in Moskau darauf aufmerksam, dass die Petersburger Bibliothek noch mehr Fragmente dieses Comm. besitzt. Die von mir sub nr. 1 beschriebene Handschrift trägt die nr. 111 und aus ihr stammt das Citat aus Saadja zu 24, 8 und die in der Revue 41, 49—51 (Sep.-Abdr. p. 32—33) abgedruckten Citate aus ibn Chiquitilla zu 74, 14. 88, 19 u. 139, 3. Die beiden anderen Citate dagegen aus demselben Autor, nämlich zu 7, 14 u. 106, 25, die ebendaselbst mitgeteilt sind, stammen aus Cod. nr. 183. Dieser Codex enthält eine grosse Anzahl von Fragmenten, hauptsächlich zu den letzten Psalmen. Endlich existiert noch eine dritte Handschrift, Cod. nr. 150, welche ausser Bruchstücken von Tanchum’s Comm. zu den ersten Propheten auch noch solche zu den Psalmen enthält. Herr Israelsohn hatte die ausserordentliche Güte, mir aus diesem letzten Codex zwei Stellen mitzuteilen, die von besonderer Wichtigkeit sind. Hier citiert nämlich Tanchum seinen Comm. zu der Chronik, von dem bisher nichts bekannt war und dessen Existenz ich daher (Revue 40, 130; Sep.-Abdr. p. 4) angezweifelt habe. Es zeigt sich nun, dass Tanchum die ganze Bibel commentiert hat, aber nicht der Reihenfolge nach, wie ich angenommen habe, und es bestätigt sich von Neuem der Grundsatz: לא ראינו אינה ראיה. Ich gebe nun beide Stellen, die auch sonst nicht ohne Interesse sind, in extenso. Die eine, zu 46, 1, lautet; ואצל עלמות מן ונעלמה מעיני בל חי וקד דכרנא מו/לה סי דברי הימים, also ein Instrument, das eine verhaltene, tiefe Tonart giebt. Ebenso erklärt es Saadja zu 9,1 (ed. Margulies p. 10; vgl. deutscher Teil p. 22). Vgl. auch Ugül 529,3 und weiter unten. In der zweiten, zu 88,1, heisst es: משכיל להימן, אי אן אלקול ף,ן למי קרח ואן הימן אסתצרג לה לחן ועלמהם לה טרקה לאן הימן קיל סי דברי הימים אן כאן לה יד טילי(?) םי עלם אלמוסיקי וטי אסתצראג אלאלחאן ואלטראיק והו באן נל חכמתה וקותהא בטא וצטוא והימן וכלכל ודרדע בני טחול אי אוי עלם אלטלהא עלי מא בינא טי דברי הימים. וקולה טי נסבתה האזרחי סאן אלאלף טזידא. כזיאדתהא טי אזרח ואכזר ואקדח ובחרה ואלאצל הזרחי והו נסבא. אלי זרח בן יהודה

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