Zeitschrift für hebraeische Bibliographie
- Journal
- Zeitschrift für hebraeische Bibliographie
- Volume
- V (1901)
- Issue
- 6 (November-Dezember 1901)
- Date
- 1901-11-01
- Page
- Seite 163 (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
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163 Teighebe, pflfo steht im Jer. Gifctin VII, 2 für *תורן, was die Vergleichtmg des Letzteren mit tqotios .wahrscheinlich macht. 166) מרופאa) heisst anch ״der etwas als Trefa erklärtהוציא .״ heisst nicht ״von einer Pflicht entbinden“, sondern ״bewirken, dass Jem. seiner Pflicht genügt177) לא מעלה ולא מוריד .״) heisst ״es nützt nichts ׳und schadet nichts, es ist irrelevant“. — Zum Schlüsse möchten wir dieses mit so grosser Sorgfalt ausgearbeitete Werk aufs Beste empfehlen. Bei einer hoffentlich bald notwendig werdenden zweiten Auflage wäre es wünschenswertb, dass auch die vielen neuen hebr., aram. und fremden Wörter, die im handschriftlichen Midrasch haggadol Vorkommen, mitaufgenommen werden. — 2>. Hoffmann.] ERSÖHN, H., חנוכת התורה, Sammlung homiletischer Bemerkungen, die dem Krakauer Rabbiner R. Heschel zugeschrieben werden. Nebst Anhang (קונטרס אחרון), die Biographie u. die Lehrweise des R. H. und Mitteilungen über eine Reihe seiner hervorragendsten Schüler enthaltend. Pieterkow, Selbstverlag (Zgierz, Russ.-Polen), 1900. 16 u. 116 S. 4°. [Das Werk enthält Bemerkungen vorwiegend homiletischen Charakters, die der Sammler aus zum Teil seltenen •Werken der Nachkommen und Schüler des R, Heschel zusammengetragen hat. Der biographische Anhang (S. 99—116) ist in seinen wesentlichsten Teilen ein Plagiat; der Verfasser hat Dembitzer’s כלילת יופי T. I p. 48a—57b u. p. 61a—64b, ferner II p. 92b—106b wörtlich abgeschrieben, während er das, was er über die Lehrweise des R. Heschel und seines Schülers R. Israel Olkusczer aus Kalisch zu sagen weiss, meinem Aufsatze השלח) ר׳ יעקב סורק ולמוד החלוקים V, 538)י ebenfalls wörtlich, entnommen hatl S. 116 findet sich wohl die versteckte Bemerkung': ״וכתב בס״ כלילת יופי״ aber mit keinem Worte verräth der ״Verfasser“, dass er schon früher viele Seiten aus diesem Werke nachgeschrieben; mit keinem Worte wird auch auf meinen genannten Artikel hingewiesen, der von E. erbarmungslos ausgeplündert wurde I Es ist nach alledem ein starkes Stück, wenn E. auf der Rückseite des Titelblattes eine אזהרה veröffentlicht, in der es heisst: שלא יזיד שום איש להדפיס הספר . . . כי ע״ם דת תו״הק אדם אוסר את שלו ... מלבד אשר הוא ליקום בארור . . . ועל ספי* שלא יהיה חתימתי ליהוי ידוע שננוב הוא מאתי! ואני מטיל גודא ושמתא וארור נם על הקונים בלתי חתימתי בכדי שלא יהיו מסייעים לעוברי עבירה! Wer aber hat ihn selbst ermächtigt, sich das geistige Gut Anderer ohne Bedenken anzueignen? Wir müssen staunen, dass J. Lewinstein, Rabbiner in Serotzk, der besonders mit der Gelehrtengeschichte sich beschäftigt und die einschlägige Literatur genau kennt, dem Verfasser Approbation ertheilt und meint ובדין הוא שימול (המחבר) שכרו בןה ולא יבוזו אחרים יניעו, anstatt den Plagiator darauf aufmerksam zu machen: ובדין הוא שימול ד עט ב י צד שכרו ולא יבוזו אחרים יניעו! — F. H. Wetstein.־] FRIEDBERG, B., תולדות משפחת שור, Geschichte der Familie Schor, ihr Leben und literarisches Wirken von der Mitte des 15. Jahrhunderts bis auf die Gegenwart, dargestellt und mit kritischen Anmerkungen versehen. Frankfurt a. M., J. Kauffmann, 1901. 22 S. 8°. M. 1. [Das Werkchen bietet eine brauchbare Uebersicht über die literarisch bekannten Personen der Familie Schor, die deutschen Ursprungs zu