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Zeitschrift für hebraeische Bibliographie · 1901-09-01 · 5 (September-Oktober 1901) · p. Seite 153

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Journal
Zeitschrift für hebraeische Bibliographie
Volume
V (1901)
Issue
5 (September-Oktober 1901)
Date
1901-09-01
Page
Seite 153 (sequence 25)
Language
German
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15B Buchara kennt nur zwei Getreidegattungen: Weizen und Gerste (46, 7). — Der persische Dialekt von Buchärä, ל®!' פא.רםלי 3 ,129 — .(5 ,102) מכארא: Die ״Reiche von Iran (Persien) und die zu Buchärä gehörenden Länder“ (מפלכת האלי איראן מממאפאת האלי מכאיא haben eine andere Haphtara-Ordnung als die Deutschen, Italiener und die Palaestinenser (אשכנזים יא איטליאני יא אהל,' ארץ ישראל,). — Bei Gelegenheit des in 0. Ch. 203 erwähnten Beerenobstes wird bemerkt, dasselbe sei in den Steppen von Georgien und Russland reichlich zu finden (48, 2: דר דשת האלי גורגיקתאן ודשת האלי תפליא). — Einmal (96, 1) wird der Sonnenschirm erwähnt, und dazu der russische und arabische Name angegeben: כי דר לפןי אלדל-ם זזןטמן מי גל-יי^ד!דר לפד 2רב שבפניה מי גו-גי^ד• — Aus dem Werke Ohemdath Jamim werden 82,6—8 längere Ermahnungen gegen die Verletzung des Sahbaths durch Missbrauch der Rede und unwürdiges Betragen gegeben (II, 30a—31b), wahrscheinlich zum Teil mit Zuthaten, die auf eigener Beobachtung beruhen. Namentlich wird drastisch gegeisselt das Benehmen jener Frauen, die angeblich um zu beten oder die Predigt zu hören in die Synagoge gehen, aber auf Gebet und Predigt gar nicht Acht geben, sondern durch ihr Geschwätz und ihre klatschhaften, nichtigen Reden oft sogar das Gebet der Gemeinde stören. — Ein langer Paragraph (77,13), der חסד לאלפים als Quelle angiebt, wendet sich mit strenger Mahnung gegen die böse Gewohnheit, die in manchen Gegenden herrscht, dass man in der Synagoge den Vater einer neugeborenen Tochter, wenn er zur Thora gerufen wird, laut auslacht und zum Gegenstände roher Spöttereien macht. — In dem Moses Isserles’ Glosse zu 0. Ch. 340, 2 als Quelle angebenden § 4 des 95. Capitels (II, 47a) wird Folgendes berichtet: ״Auch in Jerusalem ist es gebräuchlich, dass man eine Art Zuckerbrot, auf dem mit süssem. Gusse die Worte בסימן טוב oder מזל טוב geschrieben sind, in das Baus des Vaters (des Neugeborenen) oder in das des Bräutigams schickt. Wenn Jemand dies Zuckerbrot am Sabbath zerbricht, muss er sich hüten, dass er nicht die mit der Schrift versehenen Stücke zerbreche und esse; sondern er esse von den unbeschriebenen Stücken und lasse das Beschriebene für den Sonntag“. — Aus 77, 12: Der Sohn hat, während der Vater zur Thora aufgerufen wird, der Schüler, während der Lehrer zur Thora aufgerufen ist, stehen zu bleiben, bis der Aufgerufene den Segenssprach beendet hat, und dann die Hand des Vaters oder des Lehrers

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