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Zeitschrift für hebraeische Bibliographie · 1901-07-01 · 4 (Juli-August 1901) · p. Seite 111

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Journal
Zeitschrift für hebraeische Bibliographie
Volume
V (1901)
Issue
4 (Juli-August 1901)
Date
1901-07-01
Page
Seite 111 (sequence 15)
Language
German
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111 heitskampf 1848/49 und die Juden״ (Budapest 1898; ZfHB. III, 134) erschienen ist. Möge sie auch ferner diesem nur zulange vernachlässigten Gebiete ihre Aufmerksamkeit und— ihre Mittel widmen! — B-y.] BUDDE, KARL, Religion of Israel to the exile (~ American lectures on the hist, of relig. 4th. ser.) New-York, Putnam, 1899. XVIII, 228 S. 8°. BURNEY, 0. P., Oatlines of Old Testament theology (Oxford Church Textbooks.) London, Rivington, 1899. 132 S. 8g. CHA1K1N, AV1GD0R, The celebrities of the Jews. Part. I. (70 1290 ־.) Shelfield, Pawson a. Brailsford, 1899. VIII, 219 S. COHN, JACOB, Geschichte der Synagogen-Gemeinde Kattowitz O.-S. Kattowitz 1900. 46 S. m. e. Bilde. 8°. [Als ״Festgabe anlässlich der Einweihung der neuen Synagoge am 19. Sept. 1900“ lieferte der Rabbiner der Gemeinde, der seit 1872 (S. 31) als erster Seelsorger dort wirkt, eine interessante Uebersicht über das Entstehen u. die Entwickelung der erst im Jahre 1866 gebildeten Synagogengemeinde Kattowitz. Das Wachsen der israel. Gemeinde hat mit dem der Stadt gleichen Schritt gehalten; man zählte 1844: 12 u. 1899: 2126 jüd. Seelen. Ein übersichtliches Bild über die mustergültigen Gemeindeinstitutionen, die in anschaulicher Weise dargestellt sind, verleihen dem Buche einen dauernden Wert.] DUPERRUT, F., Qu’est-ce-que iaßibJe? Paris, Fischbacher, 1899. 20 S. 8°. EBSTEIN, W., Die Medizin im Alten Testament. Stuttgart, Enke, 1901. VII, 184 S. 8°. [Die zur Zeit in der medizinischen Wissenschaft bestehende Tendenz, auch der historischen Seite der Disciplin etwas mehr Beachtung zu sehenken, als es in den letzten Jahrzehnten der Fall war, ist, wie vorliegendes Werkchen beweist, auch der Bibelforschung zu gute gekommen. Mit diesem hat der bekannte Internist und Director der medizinischen Klinik in Göttingen, Prof. Ebstein, der sich früher schon auf dem Gebiete der Geschichte der Medizin mit einer Abhandlung über die Pest des Thucydides betbätigt hat, den Versuch gemacht, einmal zusammenzustellen, wie sich das, was in der Bibel über die Gesundheitspflege, über die Medizin, über körperliche Verhältnisse im weitesten Sinne enthalten ist, ausnimmt, wenn man es vom Standpunkt der modernen Forschung und Wissenschaft betrachtet. Benutzt hat er dabei die von Kautzsch heräusgegebene wissenschaftliche Uebersetzung. Nun, die Ausbeute, um dies sogleich zu constatieren, ist eine geringe, so dass von der Aufstellung eines Systems in irgend einer medizinischen Disciplin nicht die Rede sein kann. Ja die einzelnen Krankheiten, die in den biblischen Quellen beschrieben werden, sind so wenig praecis geschildert, dass es schwer hält, sie in irgend einen modernen Krankheitstypus unterzubringen. Die Dürftigkeit des Materials hat Ebstein wohl ranlasst, über die Grenzen seiner eigentlichen Aufgabe hinauszugehen

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