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Zeitschrift für hebraeische Bibliographie · 1901-05-01 · 3 (Mai-Juni 1901) · p. Seite 70

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Journal
Zeitschrift für hebraeische Bibliographie
Volume
V (1901)
Issue
3 (Mai-Juni 1901)
Date
1901-05-01
Page
Seite 70 (sequence 6)
Language
German
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־ wärts finden, erklären und deuten werde in einer Weise die den darin enthaltenen Wahrheiten entspricht, (p. 9). Nicht minder interessant ist die Ansicht M’s über die im Talmud erwähnten ספרי בן סירא (p. 20). Und so bietet die kleine Abhandlung eine Fundgrube von äusserst in- . teressanten Anmerkungen und eine Fülle genialer Apercues, die das vorliegende.Stück zu einer ebenso belehrenden wie auch ästhetisch genussreichen Lektüre machen. Der Text, der in Pococke’s Porta Mosis in etwas nachlässiger Form gedruckt vorliegt, ist auf Grund zweier Berliner und einer * Pariser Hss. verbessert, ebenso die hebräische Uebersetzung nach handschriftlichen Quellen revidiert. Die 206 beigefügten Anmerkungen bieten einen sachlichen und philologischen Commentar zum Text. Im Folgenden sei es uns gestattet, zu den wesentlichsten Stellen einige Verbesserungen vorzuschlagen. Im Text: p. 2 Anm. h bieten die Handschr. die richtige La. das Vb זכא ist arabisiert und kommt auch sonst vor, z. B. im 2. Stamm am Ende des More. p. 8, 1. .1 23 ,5 אחד אכתסאב ohne Punkt, 7. 4 v. u. ist wohl אלחכמים zu lesen. 11,17 1. 15 ממא v. z. 1. 18,4 .אגסאמהם möchten wir statt ובשרב auch gegen die hebr. Uebers. וגצרב lesen ״auf Instrumenten spielen“. Es passt viel besser in den Zusammenhang. Ausserdem kann אלאת אללהו nicht Trinkgefasse bedeuten. — Zu den Anmerkungen: Anm. 12 ist ein Missverständnis. פואסק wechselt mit פואסיק; dass, ist bei M. auch bei anderen viersilbigen Pluralen unzänlige Male der Fall1). Uebrigens wäre nach den Regeln der klassischen Grammatik פואסיק die reguläre und פואסק die irreguläre Form. — Anm. 13 נץ im Sinne von wörtlichem Citat ist ganz gewöhnlich und schon bei Lane belegt. — Anm. 18. I ist ״Benennung“; davon der pl. 01^4^5. — Anm. 22 ist nicht richtig. Die Bedeutung ist bei Dozy gebucht. — Anm. 87 ist zu streichen. בעינך ist nicht die II, sondern die höchst gewöhnliche IV Form von — Anm. 115 ebenso: die Femininendüng ot — vor Vbb. tert. u. kommt unendlich häufig bei M. vor. Im Tunisischen und Magribinischen ist sie die stehende Form. — Anm. 162 III ״beginnen“ ist beiM. häufig zu finden, z.B.Dalalat (ed. Munk) 117 a, 2 92 b, 15 II12 a, 5III83 a, 8 Sefer Hami§woth (ed. Bloch) 142,6 148,12 254,17 u. sonst.—Anm. 167 das י ist gar nicht ״unerklärlich“. Es ist ותצלי zu lesen, eine Verbindung, die M. gerne gebraucht, z. B.Dalalat ed. Munk DI 125 a 1. Z., b 8,127 b, 2, ähnlich 126 a, 1. —Anm. 174 ist einfach ^1313־ statt zu lesen. Zum Schluss wollen wir noch die vorangestellte Einleitung des Herausgebers erwähnen, die in gedrängt orientierender Weise die Entwickelung der Dogmenlehre innerhalb des Judenthums darlegt. Wir schliessen mit der Hoffnung, dass die in sich ein Ganzes darbietende Abhandlung recht viele Leser finden wird und mit dem Wunsche, dass alle übrigen Maimonides-Editionen in derselben Weise abgeschlossene Texte bieten möchten wie die vorliegende Schrift und eine weniger fragmentarische Form aufwiesen als diejenigen, die bis jetzt erschienen sind. — J. Friedländer.'] ISAK b. NISSIM, קהלת יצוזק, Commentar zum Pentateuch. 2. Aufl. Wilna, Druck v. Rosenkranz u. Schriftsetzer,. 1900. 214 S. 4#. נ) Wahrscheinlich weil die drittletzte Silbe in jedem Falle betont wurde, so dass die Länge der vorletzten Silbe gar nicht in^Betraclit kam.

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