Zeitschrift für hebraeische Bibliographie
- Journal
- Zeitschrift für hebraeische Bibliographie
- Volume
- V (1901)
- Issue
- 3 (Mai-Juni 1901)
- Date
- 1901-05-01
- Page
- Seite 69 (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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ELIA WILNA ben Salomo Salman, אור יעקב, I. 1) Commentar ju den Agadot des 2 .רבה בר בר וזנה) Commentar zu Jona. 3) Erklärung von 24 Stellen im Talmud und anderen Schriften. 4) Erklärung kabbalistischer Stellen. Herausgegeben v. Ch. S. Silbermann. Jerusalem 1899. 28 Bl. 8°. [Comm. z. Jona ist oft gedruckt, z. B. Wilna 1800, Prag 1808, Warschau 1887; vgl. Benjacob ת nr. 878]. FARA.GI, JAKOB, 99 ,שדת מהרי״ף Responsen. Alexandria 1901. 2, 70, 1 Bl. gr. 8#. M. 5.— GLUECK, G., חיי עולם, Bemerkungen zu den Talmudtractaten: Pesachim, Kethüboth, Chullin, Baba Mezia und Schebuoth. Herausg. v. M. Lenorowits. Kemecse, Verl. d. Herausgebers, 1900. VI, 99 Bl. 2°. [Bl. 56 b und 56 a verkehrt gedruckt]. HAZAN, S., שלמה p, Sammlung von Ritualu. Ceremouialvor- Schriften, alphabetisch geordnet, nebst דבר אליהו, Bemerkungen zur Namenschreibung im Scheidebrief. Alexandria 1900. 2, 54, 56 Bl. 8°. M. 4.— [Vom Verf. erschien המעלות לשלמה Alexandria 1894, שער הקדים Alexandria 1896, כרוב ממשה Alexandria 1895.] HOLZER, J., Zur Geschichte der Dogmenlehre in der jüdischen Religionsphilosophie des Mittelalters. Mose Maimüni’s Einleitung zu Chelek im arabischen Urtext und in der hebräischen Uehersetzung kritisch herausgegeben und mit erklärenden Anmerkungen versehen. Berlin, M. Poppelauer, 1901. 42, 30 S. [Der soeben citierte Titel lässt den Leser eine ausführliche Dogmengeschichtliche Abhandlung und als blossen Anhang dazu den maimunisehen Text erwarten. Die Prüfung der Schrift ergiebt das entgegengesetzte Resultat; der Text samt den Anmerkungen und dem kritischen Apparat nimmt 56 Seiten ein, während die dogmengeschichtliche Einleitung nicht mehr als knapp 12 Seiten ausfüllt. Wir halten es für unrecht und auch im Interesse des Verfassers für unangebracht, den Namen des Maimonides in den Hintergrund zu drängen; denn der vorliegende Text bietet eine so köstliche Probe des maimuni- . sehen Stiles‘, und ist so inhalts- und gedankenreich, dass dessen Darbietung in einer bessern Gestalt als ein entschiedenes Verdienst des Herausgebers bezeichnet zu werden verdient. Die Einleitung zum Perek Chelek nimmt die Grundgedanken des More vorweg und bietet den * Extrakt all der Anschauungen, die den jungen Maimonides bewegten und denen er auch sonst in seinem Misehnaeommentar gelegentlich Ausdruck giebt. Immer wieder überraschend wirkt die ungeheure Kühnheit mancher Ansichten, wie z. B. die bekannte Auffassung der jenseitigen Belohnung als Mittel zum Zweck und der Vergleich mit dem Zuckerwerk, das man dem Kind anbietet, um es zum Lernen zu ermuntern (p, 4 ff.). Sehr interessant ist es, dass schon damals Maim. den Plan des More mit sich herumtrug als eines Werkes, in dem. er sämtliche midraschische Erklärungen, die sich im Talmud und ander-