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Zeitschrift für hebraeische Bibliographie · 1901-03-01 · 2 (März-April 1901) · p. Seite 40

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Journal
Zeitschrift für hebraeische Bibliographie
Volume
V (1901)
Issue
2 (März-April 1901)
Date
1901-03-01
Page
Seite 40 (sequence 8)
Language
German
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40 Syrischen sefitta gesprochen wird; No. 124 אפולא (»L.j) stammt von» Vנפל־; No 179 אתילא in der Bedeutung Uy> ist ־ אתלא*= hebr. אשל (vergl. dazu Löw, Aramäische Pflanzennamen No. 38); No. 19 אדש erklärt Salomo durch und Bacher übersetzt das mit ״gemmae“; das ist hier jedenfalls nicht gemeint, sondern eine philosophische Bedeutung ״substantia“ oder dgl. und das Wort ist wie syr. U׳?] aus döog in der Bedeutung ״genus“ entstanden; No. 857 סצין (x«-u) ist syr. No. 698 הסותר (erklärt als הסופר מעשה העיר) könnte vielleicht mit der gemeinsemitischen Wurzel S$r (״schreiben“) in Verbindung gebracht werden. — J. JET.] BARON, S., Saadia al-fajjümi's arabische Psalmenübersetzung und Commentar (Psalm 50—72.) Nach einer Münchener und einer Berliner Handschrift herausgegeben, übersetzt und mit Anmerkungen versehen. Berlin, M. Poppelauer 1900. 83, XXIVX S. 8°. [Nachdem Psalm 1—20 und 42—49 bereits anderweitig erschienen sind und Psalm 21—41 nächstens von einem andern Autor erscheinen sollen, bietet uns der Vf. in der oben angeführten Abhandlung die Psalmen 50—72. In der Einleitung sind die grammatischen und stilistischen Eigentümlichkeiten der saadianischen Uebersetzungsweise . zusammengestellt und der kritische Apparat näher erörtert. In den Noten ist ein reiches philosophisches, exegetisches und durch die Herbeiziehung der Nachfolger und Nachahmer S.’s ein interessantes literarhistorisches Material niedergelegt. Die beigegebene deutsche Uebersetzung erleichtert das Verständnis der manchmal grossen Unklarheiten in S.’s Uebersetzung und besonders in seinem Commentar. Um es gleich hervorzuheben, zeugt die Arbeit in all ihren Teilen von der eingehenden Beschäftigung des Verfassers mit dem ihm vorliegenden Thema und von einem gesunden kritischen Takt, der von einer gründlichen Sachkenntnis gestützt wird. Die bekannte Eigentümlichkeit Saadia’s, die arab. Wörter so zu wählen, dass sie der Aussprache nach möglichst den hebräischen entsprechen, auch da, wo ihr Sinn im Arabischen ein anderer ist, ist schon vielfach hervorgehoben und behandelt worden, man vgl. insbesondere Munk, Notice sur Rabbi Saadia Gaon in Cahen’s Bibel Band 9, Paris 1838, S. 127 fg. Nach Abulwalid, der bereits diese Eigentümlichkeit erwähnt, übersetzt S. nur die schwierigen hebr. Worte durch ähnlich klingende Arab. (אללס&ה [nämlich Saadia] אנה יתרגם אלגריבה במא יגאנסהא מן אללגת אלערביה, in der Einleitung zu seinem כתאב אללמע, Munk, Notice sur Abulwalid, Paris 1851 p. 141 Z. 9; vgl. vorliegende Abhandlung S. 8). indessen finden wir auch allgemein bekannte Worte in derselben Weise wiedergegeben, wie z. B. pi durch פרח ,דגן durch פרע etc. Man muss sich nach unserer Ansicht davor hüten, diese den arabischen Worten beigelegten Bedeutungen als eine Eigentümlichkeit des arabisch-jüdischen Dialekts anzusehen. Bei dem einen oder dem andern Worte mag es vielleicht der Fall gewesen sein, oft aber dürfte es auf unsere unvollständige Kenntnis des Mittelarabischen zurückzuführen sein. Der Hauptmasse nach sind aber diese Eigenheiten entschieden als eine blosse individuelle Sucht auf-

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