Zeitschrift für hebraeische Bibliographie
- Journal
- Zeitschrift für hebraeische Bibliographie
- Volume
- IV (1900)
- Issue
- 6 (November-Dezember 1900)
- Date
- 1900-11-01
- Page
- Seite 185 (sequence 25)
- Language
- German
- Belongs to
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— 185 — פשרות מסכת סובה וזוהיק כפו שפסודר כסדר חפד אלהים1). ודורשי רשומווב תקנו לנו רפז בתיבת סוב״ד, פספר בל האושפיזין קדישין בל איש יופו. וראוי לכל־ כר ישראל לספור החשבון של סוכה בפיו ובשפתיו לפר בני ביתו על■-שלמו נפלי לילה •ולילה על שם אחד מן האושפיזין. ואנבי תקנתי כפספר וחשבון סובה בלשומנו לשץ־פארסי לזכות את בני עסי יושבי נובארא וסביבותיה למען. ישמעו. ההמון .ויבינו הנשים והקטנים• והנה הסדר לפניך בלשק פאיסי צוו Damit ist auch der Inhalt des 16 Seiten starken Sehriftchens angegeben. Es enthält für die sieben Abende des Sukkothfestes sieben aramäisch abgefasste Einladungen an jene Gäste der Laubhütte, nebst den Zahlenberechnungen der Buchstaben, ihrer Namen, in Uebereinstimmung mit dem Zahlenwerthe des Wortes סובה, wobei natürlich verschiedene Kunstgriffe der Gematriar-ReChnung angewendet werden müssen. Diese Berechnungen sind dann — so lautet die Anweisung des Verfassers — während der Mahlzeit auch persisch zu lesen. Die persische Bearbeitung, die R. b.E. von ihnen giebt, ist sehr eingehend und dem Auffassungsvermögen der Tischgenossen angepasst. Am Schlüsse (S. 15f.) ist ein Gedicht abgedruckt, das den Bruder Rachamim’s zum Verfasser hat und das Akrostich אני דבוז״א חזק: bietet. דבודא ist דוד בן חכם אליהו. Das Gedicht hat die Ueberschrift: פזמון לחג הסוכות• Der Refrain lautet: ארומם אלי בהלל נהדר כבסות תמרים ופרי עץ•הדד;. In der Nachschrift nennt sich der Verfasser רחמים חכם. In -derselben findet sich, sowie auch auf dem Titelblatte des ersten Sehriftchens, die Angabe: בהשתדלות בני היקרים המתגוררים כעת בעיר תאשכנ״ד ובעיר מוו׳יר זדה טו' ידידיה ומי בניהו. Seine beiden Söhne wohnen also in der alten Heimat, in den zu Russisch-Turkestan gehörenden Städten Taschkend und Merw (מר״וו מוו״ר). Er selbst wohnt, wie er im Vorworte des ersten Sehriftchens erwähnt, mit seiner Frau Channa und seiner Tochter Jeschua (ישועה) in Jerusalem. Die beiden Schriftchen sind charakteristisch für das religiöse und culturelle Leben der buchärischen Juden. Selbst die kabbalistischen Mysterien, die sich an die Laubhütte knüpfen, dürfen den Unwissenden, den Frauen und Kindern nicht vorenthalten werden; ßie sollen in ihrer persischen Muttersprache davon Kenntnis nehmen. Und in dieser soll ihnen der Inhalt des Targums zugänglich gemacht werden;!in ihr sollen sie auch den Inhalt der Festlieder sich zu ■Gemüthe fuhren. Die Liebe zur Poesie in persischer Sprache tritt auch hier zu Tage. 1j Titel eines Jn Livorno 1810 gedruckten תיקון הלימוד לימי חג הסוכות {BenjacobS. 192,;No. •671).