Zeitschrift für hebraeische Bibliographie
- Journal
- Zeitschrift für hebraeische Bibliographie
- Volume
- IV (1900)
- Issue
- 5 (September-Oktober 1900)
- Date
- 1900-09-01
- Page
- Seite 156 (sequence 30)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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106 כאן אלממלוך קצד כאבה אלכרים פאלמסאול מן בין ידיה אן לא יכגלה פי הדא אלקדר אליסיר פאלממלוך יעלם אן צדקאת סידנא קדר א5עאף דלך וכצוצא קריב הדא אלעיד אלקאבל ה׳מיק׳ב׳ה׳ ינעל סידנא מן אלמקצודין לא מן אלקאצדין יחק דיני מן כשיר, אלממלוך מן אלכרוג כתב פי רק פלא ירדד. כאיב. D. h. also (mit Weglassung der epitheta): Er (seil, der Schreiber des Briefes) küsst die Erde vor(?)1) dem erhabenen Sitz des berühmten u. s. w.2 *) Ohananel und teilt mit8), dass der Sklave (d. i Schreiber des Briefes) sich zu diesem Schreiben nur erkühnt hat wegen der schweren Notlage, von der er heute bedrückt ist; er hat nämlich in diesem Jahre überhaupt keine Contribution bezahlt und es ist bereits der grösste Teil des Jahres vergangen, während der Sklave bezahlt für . . .4) Und als heute die Steuereintreiber kamen und eifrig nach dem Sklaven suchten, da verbarg sich der Sklave in diesem Hause bis zum Nachmittag, und wenn es dem Sklaven möglich wäre, sich (noch länger) zu verbergen, so hätte er es gethan; aber zwei Umstände stehen dem im Wege: der eine ist, dass seine Verwandten sich auf ihn stützen5) und der andere, dass hinter ihm eine Familie steht, die Hilfe von Gott und von ihm erwartet, . . .6 *j die Frau und die Mutter und zwei Töchter; deshalb kann er sich also nicht (länger) verbergen. Und die Wohlthat, um die nun unser Herr (d. i. Ohananel) gebeten wird ist, dass er ihn (den Schreiber des Briefes) so behandle, wie man es von seiner Güte und Menschenfreundlichkeit gewohnt ist, dadurch dass er ihm zwei Dinare leihe, die er (der Schreiber) als Steuer bezahle und durch die er sich und denen, die bei ihm sind, Erleichterung verschaffe. Und wenn *) Man fühlt sich versucht אט zu zu ergänzen, dann muss aber noch etwas vor אלמגלס gestanden haben, da die Reste des letzten Buchstaben verbieten, ein ם anzunehmen. 2) אורייני ist wohl * •ר נ * 8) Ich vokalisiere und fasse dies in der Bedeutung von u* dgl• 4) דמירה אלקבליה ist mir nicht verständlich; sollte in dem ersten Wort etwas wie^L*o stecken? Viell. ist דמידה zu lesen. s) Das bedeutet sonst 6) אחדהם kann hier kaum für stehen, da nicht oder Aehnliches folgt.