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Zeitschrift für hebraeische Bibliographie · 1900-09-01 · 5 (September-Oktober 1900) · p. Seite 136

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Journal
Zeitschrift für hebraeische Bibliographie
Volume
IV (1900)
Issue
5 (September-Oktober 1900)
Date
1900-09-01
Page
Seite 136 (sequence 8)
Language
German
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136 Jahre 1531 existiert nicht, wie Wolf B. H., De י Rossi’s Annalen and nach ihnen Zunz in Frankel’ 8 Zeitschrift 1846 angeben. Der erste sichere Krakauer Druck ist שערי דורא vom 13. Mai 1534. Fr. schildert die Erzeugnisse der Druckerpresse des Samuel ben Chajjim Halic und seiner Brüder Ascher und Eljakim 1534 40, u. des Jochanan Halic 1538—39. Uebergaugen ist Paul Halic's Druck vom Jahre 1540, nämlich die Uebersetzuug des Neuen Testaments ins Jüd.-Deutsche von Johann Harzuge. (0. B. nr. 5194.) Ferner die Drucke des Isak ben Ahron aus Prossnitz 1569 1612 ־ und die seiner Söhne 1613—19. Es fehlt der jüd.-deutsche Druck über die Susannageschichte vom Jahre 1571; vgl. ZfHB. III, 62. Dort hätte Yerf. auch gefunden, 1 dass ס׳ הגן in gleichem Jahre und nicht 1579 gedruckt ist. Uebergangen ist ferner Pentateuch mit Onkelos und Commentaren: Raschi, Jacob b. Ascher, Chaskuni und David Kimchi zu den Haftarot, fol. Cracau 1587 88. (Suppl. C. B. nr. 47.) Die Bücher der Könige in jüd deutsch gereimt (ibid. nr. 185.) עבודת המקדש von Jacob b. Mos. ha- Levi, 8° Crakau 1619 - 40. (ibid 970) ראשית חכמה הקצר von Jakob b. Mardochai, 8° Crakau 1612 (ibid 1239). Ueber die 4 Prossnitzer Drucke (S. 19) schrieb Josef Weisse einen mehr als vergrabenen Aufsatz im Notizenblatt d hist. stat. Sektion d. k. k. mähr schles. Gesellschaft z. Beförd. d. Ackerbaues, 1856 S. 56ff Verzeichnet sind ferner die Drucke des Menachem Meiseis 1631-59, und seiner Tochter Czerna 1638 39 und 1646 und schliesslich Jeh. Loeb Meisel’s 1663—70. Von 1803—23 druckte Naftali Hirz Spiro, 1863—71 Karl Budweiser, 1879 bis heute Josef Fischer.) GINSBURGER, MOSES, Das Fragmententhargum (Thargum jeruschalmi zum Pentateuch.) Berlin, Calvary & Cov 1899. XII, 122 S. 8°. M. 3,60• [Dr. Ginsburger, der schon mehrere Arbeiten über pentateuchische Targume geschrieben hat, legt uns hier den Text einer Pariser Hand' schrift vor, welche eine andere Recension des Targum Jeruschalmi II bietet. Da G. seine Abschrift zweimal mit dem Original kollationiert hat, ist anzunehmen, dass wir in seiner Ausgabe einen ganz correcten Abdruck desselben vor uns haben. Ueber die Wichtigkeit und Nützlichkeit der Edition Worte zu verlieren, wäre überflüssig. G. hat dieselbe sehr übersichtlich geordnet, Capitel- und Verszahlen hinzugefügt und in Noten auf Parallelen für die haggadischen Bemerkungen verwiesen, wobei er aber die jüngsten Midraschim statt deren ältere Quellen besonders heranzieht. G. will die im Machsor Vitry mitgetheilten Stücke, die er auch in vielen Machsorhss. in Parma gefunden hat, demnächst nebst zahlreichen aramäischen Piutim veröffentlichen. Es ist sehr zu bedauern, dass er diese Handschriften nicht zu den Targumstücken, die sich auch in der vorliegenden Ausgabe finden, bei derselben verwertet und alle Varianten in den Noten mitgeteilt hat. Das wäre praktischer gewesen und hätte den Wert seiner Arbeit sehr erhöht. Ebenso wäre eine Veröffentlichung sämtlicher Toseftas zum Targum in Anhang I, vielleicht abgesehen von den von Epstein in Revue 1895 publicierten, wünschenswert gewesen. Hoffentlich erledigt Verf. diese kleinen Desiderata in der versprochenen weiteren Publication. Im, Anhang II giebt G. die Varianten des cod. Vaticanus und cod. Lipsiensis zur editio princeps des Targum Jer. II, die des cod. Nürnberg werden in der Einleitung mitgeteilt. Da nur wenige Benutzer des Buches im Besitz der editip Venedig sein werden und die neueren Ausgaben unzweifelhaft

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